Wieder mehr Vize-Präsidenten?
"Ich gehe von einer harmonischen Sitzung aus", beschwichtigte ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer im APA-Gespräch.
Erst im Vorjahr einigte man sich auf eine Verringerung der Vize-Positionen von sieben auf drei. Tirols Landespräsident Karl Janovsky plädierte zuletzt in der Tiroler Tageszeitung aber schon wieder für eine Aufstockung. Wohl zur Wahrung des verbandsinternen Friedens.
Leitungsorgan künftig bei Geschäftsführung
Die bereits seit langem vorbereitete und beschlossene Strukturreform soll zudem abgenickt werden.
Scherer (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Mario Stecher (Geschäftsführer Sport) werden künftig die wichtigsten, hauptberuflichen Ämter bekleiden. Stadlobers Aufgaben sind vorwiegend repräsentativer Natur.
Das Leitungsorgan ist damit weg vom Präsidium hin zur Geschäftsführung verschoben, wie es etwa beim Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) oder Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) schon länger der Fall ist.
"Wir stellen uns mit Unterstützung der Ehrenamtlichen damit den Herausforderungen, die mannigfaltig sind", sagte Scherer. "Umwelteinflüsse und Inflation machen auch vorm ÖSV nicht Halt. Auch der ÖSV muss darüber nachdenken, Systeme anzupassen, um effizienter zu werden und Kosten zu sparen - sei es in der Verwaltung oder im Sport."