Schröcksnadel: "Lasse den ÖSV nicht hängen"

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Die Corona-Wirren nehmen auch einen Einfluss auf die Frage nach der Präsidentschaft im ÖSV. Peter Schröcksnadel will den angekündigten Abschied angesichts der Umstände nach hinten verschieben, wie der Tiroler dem "Kurier" ankündigt.

"Ich werde den Ski-Verband in der Situation nicht hängen lassen. Wenn man so etwas aufbaut, dann muss es auch ordentlich übergeben werden, damit hinterher kein Chaos entsteht", erklärt der 78-Jährige.

Noch sei nicht absehbar, ob das Budget von 60 Millionen Euro in der WM-Saison 2020/21 wieder aufgestellt werden kann. Auch über TV-Rechte wird noch verhandelt.

Die Vergabe der Alpinen Ski-WM 2025 (Saalbach-Hinterglemm?) wurde bekanntlich von Mai in den Herbst verlegt, was ebenfalls einen Einfluss auf die Präsidenten-Frage bei der ÖSV-Länderkonferenz im Juni haben dürfte - unter normalen Umständen ein guter Zeitpunkt für einen Wechsel.

Schröcksnadel hat seinen Rückzug bereits mehrmals angekündigt, zuletzt aber nie ein Datum genannt. Vor der Coronavirus-Pandemie gab der ÖSV-Präsident - seit 1990 in dieser Funktion im Amt - immer wieder zu verstehen, dass er zuerst die WM nach Saalbach (im Bild mit dem Salzburger Landesskipräsidenten Bartl Gensbichler und WM-Botschafterin Alexandra Meissnitzer) holen will, ehe er an einen Nachfolger übergibt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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