Schweizer Ski-Stars trainieren in belgischer Halle

Schweizer Ski-Stars trainieren in belgischer Halle Foto: © GEPA
 

Während der ÖSV die guten Bedingungen auf den heimischen Gletschern oder in Saas-Fee am Fuß des Matterhorns zum Training nützt, reisen die Schweizer nach Belgien, um sich auf die Olympia-Saison vorzubereiten.

Ski-Training in Belgien, echt jetzt? Thomas Stauffer, Chef des Schweizer Herrenteams, hat diese Woche jederfalls in Belgien die Ski-Halle von Peer an der niederländischen Grenze, nahe der deutschen Metropole Düsseldorf für seine Asse reserviert.

Die Schweizer Legende Bernhard Russi ist vom Ausflug seiner Landsleute in die flämische Kleinstadt begeistert. "Die Slalom-Piste bei den Olympischen Spielen in Peking ist nicht wirklich steil. Deshalb macht ein Training in der Halle in diesem Sommer besonders viel Sinn", meint Russi gegenüber dem Schweizer Portal "blick.ch".

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, warum Daniel Yule, Ramon Zenhäusern, Luca Aerni und Co. in diesen Tagen auf die 350 Meter lange Hallen-Piste abfahren. Die Schneeverhältnisse und die Temperaturen in der Halle bleiben im Gegensatz zum Gletscher unverändert. Die Schweizer können in Belgien wichtige Erkenntnisse zur Abstimmung des Materials gewinnen. "Außerdem können unsere Trainer hier im Unterschied zum Gletscher mit dem Feuerwehrschlauch Wasser auf die Piste spritzen. Das ist gut, weil wir uns im Weltcup meist auf komplett vereisten Hängen bewähren müssen", erklärt Zenhäusern.

Stauffer meint dazu: "Die Unterlage ist derart eisig, dass wir hier auch auf Schlittschuhen Slalom trainieren könnten."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..