Ehemaliger ÖSV-Abfahrer beendet Karriere
Erst beim ÖSV, dann DSV-Rennläufer - Mit 40 Jahren und nach fast 22 Saisonen ist für Romed Baumann Schluss.
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Der Tiroler Romed Baumann beendet seine Karriere als Ski-Profi.
Der 40-Jährige wollte beim Super-G von Garmisch-Partenkirchen am Sonntag letztmals am Start stehen, daraus wurde ob der Rennabsage wegen Nebels nichts.
Der Rücktritt des zuletzt für Deutschland fahrenden Baumann hatte sich angebahnt, er schaffte es in der letzten seiner fast 22 Saisonen nicht mehr unter die Top 15 und auch nicht zu Olympia nach Italien.
Baumann tritt als Rekord-Abfahrer ab
Baumann bestritt insgesamt mehr als 400 Rennen bei Weltcups, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Am Samstag schnappte er sich mit seinem 167. Auftritt bei einer Weltcup-Abfahrt den Rekord für die meisten Einsätze in dieser Disziplin.
Für Österreich holte er zwei Siege und acht weitere Podestplätze sowie WM-Bronze 2013 in der Kombination.
2019 wechselte der mit einer Deutschen verheiratete und in Kiefersfelden wohnende Baumann zum Deutschen Skiverband (DSV). 2021 feierte der Nationenwechsler mit WM-Silber im Super-G seinen größten Erfolg. Eine weitere Podestplatzierung im Weltcup vor knapp drei Jahren kam noch dazu.