Mayer: "Es sollte schon eine Revanche geben"
Schon am Samstag (11:30 Uhr im LIVE-Ticker) hat Mayer die nächste Chance auf eine goldene Gams, dann steht in Kitzbühel die original Hahnenkammabfahrt am Programm.
"Zwei Mal da runter fahren… da muss man sehr konzentriert bleiben. Man hat heute wieder gesehen, dass es sehr schnell gehen kann, dass etwas passiert", spricht der 30-Jährige die heftigen Stürze von Urs Kryenbühl und Ryan Cochran-Siegle an.
Zudem ist für die Nacht Schneefall in der Gamsstadt angesagt, werden sich die Verhältnisse auf der Streif wohl änder.
"Ich bin bereit. Es sollte schon eine Revanche geben – auf jeden Fall."
"Mal schauen, wie das Wetter wird und was morgen drinnen ist. Ich bin bereit. Es sollte schon eine Revanche geben – auf jeden Fall", grinst Mayer hinter seiner Maske.
Lob für Feuz: "Einer der besten Abfahrer der Gegenwart"
Vielleicht gelingt ja die Revanche. Am Freitag hieß es aber erst einmal, den Hut ziehen vor Feuz. "Beat ist ein Topmann, einer der besten Abfahrer der Gegenwart, er hat es sich verdient, hier mal ganz oben zu stehen. Mit 16 Hundertsteln zurück brauche ich mich nicht zu schämen, das ist nicht viel. Ich muss sehr zufrieden sein", merkt Mayer an.
Und auch den vierfachen Kitz-Sieger Dominik Paris hat der Doppel-Olympiasieger wieder auf der Rechnung. "Er wird sicherlich auch für Samstag und Sonntag noch einmal gefährlich werden, er hat sich immer besser herangetastet."
Mayer über Zielsprung: "Finde ich nicht ok"
Auf jeden Fall hofft Mayer, dass die Verantwortlichen auf den Sturz von Kryenbühl beim Zielsprung reagieren und diesen weiter entschärfen.
"Was ich nicht ok finde ist, dass sie den Zielsprung nach dem Training nicht niedriger gemacht haben. Die Athleten haben sich allgemgein dafür eingesetzt", so Mayer im ORF-Interview. "Ich hoffe, dass sie zumindest bis Samstag beim Sprung hinten die Kompression etwas auffüllen, damit der Sprung ein bisschen nach unten geht. Dann kann sowas glaube ich nicht mehr so schnell passieren."
Das bleibt zu hoffen. Damit bei der zweiten Abfahrt in Kitzbühel nicht vorwiegend über Stürze, sondern über die Streif-Helden gesprochen wird.