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Stimmen zur Hahnenkamm-Abfahrt:
Daniel Hemetsberger: "Es ist ein riesengroßer Traum. Daheim - und auf der schwersten Abfahrtsstrecke. Zur Sicht kann ich schon sagen: Den Boden haben ich nicht gut gesehen, das hat man auf der Seidlalm gesehen, wo es mich rausgespickt hat."
Beat Feuz: "Zurechtgerückt ist immer schwierig zu sagen. Aber es war wieder eine gute Fahrt. Es freut mich, dass ich von oben bis unten ohne Fehler durchgekommen bin. Natürlich wollten wir Schweizer zurückschlagen, nachdem der Vinc in Wenngen gewonnen hat. Mit Marco und mir hat das gut funktioniert. Mit der Nummer hat man nicht immer das Glück. Wir hatten die Vorhersage, dass es doch warm wird und die Piste angreifen wird. Da hatten wir einen guten Plan - und es ist aufgegangen."
Marco Odermatt: "Auf alle Fälle liegen da zwei Zehntel. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich da den inneren Schweinehund überwinden konnte und es sich ausgegangen ist. Egal ob da die zwei Zehntel liegen. Mit Beat gemeinsam auf dem Podest, für ihn der dritte Sieg - ein sehr schöner Moment. Ich wäre schon bereit für den ersten Abfahrtssieg - aber es fehlt noch ein bisschen etwas."
Matthias Mayer: "Ein 4. Platz ist kein schlechtes Ergebnis. Aufs Podest hin ist es eine enge Geschichte. Aber der Hemmi hat es sich verdient. Heute war klar zu sehen: Ausfahrt Steilhang hat es mich zu viel reingedrückt. ich bin da mit der Brechstange reingefahren."
Vincent Kriechmayr: "Mein Resümee ist bescheiden. Natürlich habe ich mir mehr vorgenommen. Ich habe mehr drauf und wollte das auch zeigen. Aber man muss es halt so wie der Mothl konstant auf den Punkt bringen. Wengen hat einen ganz anderen Charakter - da bin ich schon immer konstant bessere Ergebnisse gefahren. Ich muss es noch analysieren - bei der ersten Abfahrt hab ich mir leichter getan zu sagen, wo ich die Zeit verloren habe. Heute bin ich ein bisschen ratlos."
Aleksander Aamodt Kilde: "Es sind heute mehr Schläge drinnen. Mit dieser Sicht ist es schwierig zu fahren. Das ist wie in Bormio - da verliere ich Tempo. Ich muss weiterarbeiten. Für Norwegen war es ein cooles Wochenende. Am Freitag der Sieg, gestern die Plätze zwei und drei. Das ist cool eine Woche vor Olympia."
Daniel Daklmaier: "Sicherlich bin ich nach dem Sturz ein bisschen blau am Schienbein gewesen. Ich hatte in einer schlimmen Situation echt noch Glück. Aber ich hab schon geflucht am Freitag - auch heute noch. Im Gschöss hab ich mir gesagt: Jetzt konzentriert dich. Oben runter war es eh gut, unten nicht so. Aber das liegt mir da runter einfach. Am Freitag hatte ich Pech, da hatte ich meine Chancen. Heute habe ich meine Leistung gezeigt. Ob es für Olympia reicht, müssen die Trainer entscheiden."