Zwölf Monate Vorbereitung für ein "einmaliges Projekt"
Die Kombination aus Parkour und Schnee gilt aufgrund der schwierigen Untergrundverhältnisse als technische Extremsituation. Für Jason Paul stellte dies jedoch den besonderen Reiz dar: „So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben.
Ein Parkour-Projekt auf der Streif umzusetzen, war eine riesige Ehre“, so der Ausnahmeathlet nach Abschluss der Aufnahmen. Insgesamt zwölf Monate Vorbereitungszeit investierte das Team, um die urbanen Bewegungsabläufe auf das alpine Gelände zu übertragen.
Spektakuläre Stunts an den Schlüsselstellen
Das Projekt umfasst die ikonischen Passagen, die normalerweise über Sieg und Niederlage bei den Hahnenkammrennen entscheiden. Jason Paul nahm sich dabei neuralgische Punkte wie die Mausefalle, den Steilhang und die Hausbergkante vor.
Zwei Highlights stechen aus der filmischen Inszenierung besonders hervor:
Luftiger Einstieg: Anstatt klassisch aus dem Starthaus zu gehen, ermöglichte Flying-Bulls-Pilot Mirko Flaim einen actionreichen Einstieg. Paul sprang aus dem Hubschrauber BO 105 direkt über dem Starthaus ab.
Tandem-Backflip an der Hausbergkante: Gemeinsam mit dem Skifahrer Sebi Mall, der für die nötige Geschwindigkeit sorgte, vollführte Jason Paul einen Tandem-Backflip über die Hausbergkante – eine der schwierigsten Stellen der gesamten Abfahrt.
Das Ergebnis ist ein visuelles Gesamtkunstwerk, das den urbanen Flow des Parkour-Sports mit dem alpinen Mythos der Streif verschmilzt und die Grenzen des bisher Gesehenen in Kitzbühel verschiebt.