Feurstein und Gritsch im EC wieder am Podest

Feurstein und Gritsch im EC wieder am Podest Foto: © GEPA
 

Lukas Feurstein und Franziska Gritsch dürfen sich über weitere Podestplatzierungen im Europacup freuen.

Der amtierende Juniorenweltmeister Feurstein fährt beim Riesentorlauf in Zinal (SUI) zu Rang drei. Der 20-Jährige muss sich nur dem US-Amerikaner Brian McLaughlin und Maarten Meiners (NED) geschlagen geben.

Feurstein, der bereits im Super-G Rennen am Montag Zweiter wurde, belegt bei schwierigen Bedingungen mit wechselhaften Sichtverhältnissen nach dem ersten Lauf den 13. Rang. Mit einem wahren Traumlauf in der Entscheidung katapultiert sich der Vorarlberger noch auf das Podest. Am Ende beträgt der Rückstand auf McLaughlin, der von Platz 25 noch zum Sieg fährt, 0,20 Sekunden. Feurstein, der das EC-Podium seiner Karriere bejubeln kann, übernimmt damit auch die Gesamtführung im Europacup.

"Ich bin mit dem Ziel Top-20 ins Rennen gegangen, dass es dann so aufgeht, freut mich natürlich sehr. Die Bedingungen waren zum Ende hin schwierig und die Bodensicht war brutal schlecht, dennoch ist mir ein super Lauf aufgegangen. Die Gesamtführung ist natürlich eine coole Zwischenbilanz, aber die Saison ist noch sehr lange", sagt Feurstein.

Zweitbester ÖSV-Athlet wird mit Patrick Feurstein der Cousin von Lukas, der sich ex aequo mit dem Italiener Tommaso Sala den vierten Rang teilt. Der Rückstand des 24-jährigen Vorarlbergers beträgt 0,40 Sekunden. Mit Christian Borgnaes auf Platz zehn (+0,91 Sek.) schafft noch ein dritter Österreicher den Sprung in die Top-10.

Gritsch legt im Slalom nach

Auch Franziska Gritsch legt nach dem Podestplatz beim Auftaktrennen der neuen Europacup-Saison nach und holt beim stark besetzten Slalom in Pass Thurn Rang drei.

Die Tirolerin, die zuletzt die Weltcup-Bewerbe in den USA wegen fehlender Impfung verpasste, kann im zweiten Durchgang acht Plätze gutmachen und reiht sich mit 0,93 Sekunden Rückstand hinter Emma Aicher (GER) und Elena Stoffel (SUI/+0,87) ein. Magdalena Egger belegt Rang 13.

"Es war wieder ein super Rennen, trotz der schwierigen Sichtverhältnisse und des schlechten Wetters. Großes Danke an dieser Stelle an das OK-Team und die freiwilligen Helfer auf und abseits der Piste. Für mich persönlich war es wieder ein Schritt nach vorne, nachdem ich den ersten Lauf leider wieder verschlafen habe. Auf dem Positiven aufbauen und nach vorne schauen", sagt Gritsch.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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