Odor zeigt bei Olympia als Achter auf
Eisschnellläufer Gabriel Odor hat den erhofften Top-sechs-Platz über 1.500 m bei den Olympischen Spielen nur knapp verpasst.
In Mailand klassierte sich der Gabriel Odor aus Tirol am Donnerstag nach einer guten Vorstellung auf Rang acht, 3,20 Sekunden hinter dem chinesischen Sieger Ning Zhongyan, der in 1:41,98 Minuten eine neue olympische Rekordmarke ins Eis brannte.
Alexander Farthofer, der zweite Österreicher im Bewerb, schloss diesen als 22. ab (+4,79).
Acht Tage nach seiner Disqualifikation über 1.000 m konnte sich Odors Zeit von 1:45,18 durchaus sehen lassen. Sie lag deutlich unter jener, mit der er im Jänner bei der EM in Polen zu Rang sechs gefahren war.
Vom Stockerl war der 25-Jährige 2,36 Sek. entfernt. Silber ging an den US-Amerikaner Jordan Stolz, der über 500 m und 1.000 m triumphiert hatte, Bronze an den Niederländer Kjeld Nuis aus den Niederlanden.
"Heute wird voll angegriffen"
"Ich habe gewusst, heute geht es um alles, heute wird voll angegriffen", sagte Odor im ORF zu seiner Herangehensweise. Das Resultat machte ihn "richtig happy. Achter bei Olympia ist ein Wahnsinn."
Die Brust ist vor dem Massenstart am Samstag weiter angeschwollen, Odor spekulierte sogar mit einer Steigerung. "Mit einer taktischen Meisterleistung ist im Massenstart ein noch besseres Ergebnis drinnen."
Farthofer auf Platz 22
"Nicht wirklich zufrieden", zeigte sich Farthofer. Er lag bis zur finalen Runde durchaus gut in der Zeit, verlor auf den letzten Metern aber doch noch einiges. "Vor allem in der letzten Runde habe ich es schon g'scheit in den Beinen gespürt", berichtete der 20-Jährige.
Gegenüber dem 18. Rang über 5.000 m war es zwar keine Steigerung, für den Massenstart gab er sich dennoch optimistisch. "Da ist immer alles möglich", betonte Farthofer.