Nach enttäuschenden Rennen: ÖSV-Star reist von Olympia ab
Die Hoffnungen des Langläufers wurden bei den Spielen bitter enttäuscht, nun zieht er Konsequenzen.
Mika Vermeulen wird bei den Olympischen Spielen nicht mehr zu sehen sein.
Der ÖSV-Langläufer zieht Konsequenzen aus seinem bisher enttäuschenden Abschneiden und reist aus Val di Fiemme ab, wie der "ORF" vermeldet. Somit wird der abschließende Klassiker über 50 Kilometer ohne Vermeulen über die Bühne gehen.
Der 26-Jährige kam bei seinen beiden Rennen bei weitem nicht an seine Erwartungen heran. Im Skiathlon reichte es nur zu Platz 41, über 10 Kilometer Skating landete er auf dem 27. Rang.
"Macht keinen Sinn"
"Die endgültige Entscheidung ist heute in der Früh gefallen, aber ich habe mir schon im Rennen gedacht, dass es keinen Sinn mehr macht", so Vermeulen am Samstag über sein selbst gewähltes Olympia-Aus.
"Ich hatte ein gutes Material und mich eigentlich auch gut gefühlt, aber wenn du bei jeder Zwischenzeit vier, fünf Plätze verlierst, dann ist das ein schlechtes Zeichen. Man muss einsehen, dass das Niveau momentan so ist, wie es ist", erklärt er.
Am Ende reiche es einfach nicht, wie er sich ehrlich eingesteht: "Es ist nicht viel mehr drin, was komisch ist, weil man es nicht genau ableiten kann, warum es so ist. Die Chance, dass es beim 50er besser wird, ist sehr minimal. Wir sind hierher gefahren, um Medaillen zu machen und nicht darum zu kämpfen, nicht überrundet zu werden. Das sind nicht unsere Ansprüche."