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Fehler bei der FIS? Protest gegen Klaebo-Sieg

Der finnische Skiverband legt aufgrund zweier Vorfälle Protest gegen den Langlauf-Sprint-Sieg des norwegischen Rekordmanns ein.

Fehler bei der FIS? Protest gegen Klaebo-Sieg Foto: © GETTY

Der Ausgang des olympischen Männer-Sprints sorgt für Ärger.

Der finnische Skiverband legte offiziell Protest gegen den Sieg von Johannes Hösflot Klaebo ein und fordert eine Korrektur des Resultats. Aus finnischer Sicht habe die FIS gegen die eigenen Regeln und das Fair-Play-Prinzip verstoßen. Deshalb sei der Wettbewerb nicht unter fairen Bedingungen abgelaufen.

Norwegen und USA betroffen

Die Finnen werfen dem Weltverband FIS gleich mehrere Regelverstöße vor. Zum einen soll das norwegische Serviceteam im Sprint-Vorlauf eine Sondergenehmigung erhalten haben, einen Wachskessel im Servicebereich verwenden zu dürfen. Über diese Möglichkeit wurden die anderen Nationen nicht informiert.

Zudem habe das Team der USA eine unerlaubte Flüssigkeit in den Servicebereich gebracht. Wahrscheinlich handelte es sich dabei um einen Wachsentferner, dessen Einsatz ausdrücklich untersagt ist.

Die FIS räumte im Nachhinein Fehler im Ablauf ein und entschuldigte sich.

Wie die Jury mit dem finnischen Protest umgeht, ist vorerst offen.

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