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US-Ausschluss bei Winterspielen? IOC gibt Statement ab

Wegen des US-Militäreinsatzes in Venezuela gibt es Rufe nach einem Ausschluss der USA von den Winterspielen 2026 in Cortina. Nun äußert sich das IOC zur Causa.

US-Ausschluss bei Winterspielen? IOC gibt Statement ab Foto: © GETTY

In der Debatte um mögliche Konsequenzen für das amerikanische Olympia-Team nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela hat das IOC einen Ausschluss von US-Athleten von den Winterspielen ausgeschlossen.

Das Internationale Olympische Komitee könne sich "nicht direkt in politische Angelegenheiten oder Konflikte zwischen Ländern einmischen, da diese nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fallen. Dies ist Sache der Politik", teilt das IOC auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Es sei Aufgabe des IOC, sicherzustellen, dass Athletinnen und Athleten unabhängig von ihrer Herkunft an den Olympischen Spielen teilnehmen können.

Das US-Militär hatte Anfang Jänner Ziele in der venezolanischen Hauptstadt Caracas angegriffen und in einer Kommandoaktion Präsident Nicolás Maduro festgenommen. Er wurde in die USA gebracht, wo er sich wegen angeblicher Drogendelikte vor Gericht verantworten muss.

Rufe nach Sanktionen

Daraufhin hatte es vereinzelte Rufe gegeben, das IOC solle die USA ähnlich sanktionieren wie Russlands Sportler wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine.

Athletinnen und Athleten aus Russland und Belarus dürfen wie schon bei den Sommerspielen in Paris 2024 auch bei den Winterspielen in Italien im Februar nur unter neutraler Flagge und ohne Hymne teilnehmen, sofern sie von den zuständigen Weltverbänden überhaupt zugelassen werden. Teams wie zum Beispiel im Eishockey sind komplett ausgeschlossen.

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