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Olympia-Sprüche: "Noch 24 Jahre, dann stehe ich ganz oben"

Die Olympischen Spiele 2026 sind Geschichte, viele markante und legendäre Sager bleiben. Wir haben die besten für euch gesammelt - Teil 1:

Olympia-Sprüche: "Noch 24 Jahre, dann stehe ich ganz oben" Foto: © GEPA

Die Athletinnen und Athleten haben bei den Olympischen Spielen 2026 nicht nur für viele schöne Erfolge, sondern auch für einige Aufreger, aber auch coole Sprüche gesorgt.

Wir haben die besten Sager für euch gesammelt. Hier gibt's die besten rot-weiß-roten Sprüche der Olympischen Spiele 2026 in Mailand/Cortina. Im zweiten Teil gibt es die besten internationalen Sprüche.

Die besten rot-weiß-roten Sprüche der Olympischen Spiele 2026:

"Du kommst hierher und kriegst ein Zeug geschenkt dafür, dass du mit zwei Holzbrettl'n den Berg runterfährst. Was willst du mehr?"
Vincent Kriechmayr bei der Einkleidung.

"Die Bahn ist fertig, aber eine der größten Challenges wird, über die Baustellen-Sachen, die noch liegen, mit diesem Fuß nicht drüberzufallen."
Bobpilotin Katrin Beierl, nach einer Fußoperation noch vorsichtig, in Bezug auf Bauarbeiten im Sliding Center noch kurz vor der Eröffnung.

"Wir sind jetzt gerade wie so eine scharfe Bombe, die sich für einen letzten Hauptbewerb auftrainiert hat."
Clemens Millauer sieht Österreichs Freestyle-Snowboarder gut vorbereitet.

"Mehr als eine Ausnahmeerscheinung wie Ester Ledecka können wir nicht bieten. Snoop Dog werden wir nicht in den Weltcup bringen."
Snowboarder Alexander Payer.

"Die 20-jährigen Asiaten verkraften das noch besser, wenn sie einmal am Kopf landen."
Der 31-jährige Clemens Millauer plant nicht mehr mit den Spielen 2030.

Recht viele haut es nicht so auf die Papp'n und dann fahren sie noch.

Daniel Hemetsberger erklärt, warum er nach seinem Kapitalsturz auch ohne Medaille international als Gesprächspartner gefragt war.

"Am meisten Spaß macht es schon, wenn man schneller ist als die Deutschen."
Lisa Schulte vor den Rodel-Bewerben.

"Ich bin bis zum Schluss Vollgas gelaufen. Ich würde gerne sagen, dass ich abgestellt hätte. Ich bin einfach langsam."
Mika Vermeulen nach Rang 41 im Skiathlon.

"Ich habe das vom Hermann Maier. Er hat sich mal den Rennanzug vom Leib gerissen, und ich habe mir oben am Start gedacht, ich mache das jetzt auch."
Gold-Snowboarder Benjamin Karl hat seinen Ziel-Striptease schon vor dem Finale geplant.

"Usain Bolt hat gesagt, 'never forget, I am the greatest'. Das ist die Krönung meiner Karriere."
Benjamin Karl nach seinem zweiten Olympiasieg.

"Ich denke mir, er ist ein Außerirdischer, weil ein normaler Mensch kann das gar nicht wiederholen."
Mutter Michaela Karl über ihren Sohn.

"Ich will kein gewöhnlicher Snowboarder sein. Ich will der Beste sein, seit ich zehn bin. Ich bin ein sehr guter Gewinner und ein sehr schlechter Verlierer."
Benjamin Karl.

"Ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden habe, dass ich es eigentlich für mich tue und nicht für euch Medien - obwohl ich euch alle gern habe."
Freeskier Matej Svancer blickt zurück.

"Der menschliche Körper ist kein Taschenrechner. Da gibt man nicht irgendwelche Zahlen ein und dann kommt genau das raus, was rauskommen sollte."
Mika Vermeulen weiß, dass gutes Training nicht immer den gewünschten Erfolg bringt.

Eine Entwicklung ist da. Vor vier Jahren war ich Achter, jetzt Siebenter - noch 24 Jahre, dann stehe ich ganz oben.

Galgenhumor von Matej Svancer nach dem Slopestyle-Bewerb.

"Sie hat gesagt, reg' dich jetzt auf, du bist Vierte."
Die im Super-G viertplatzierte, als "zu nett" geltende Ariane Rädler über eine Aussage der eine Hundertstel vor ihr rangierenden "bronzenen" Conny Hütter.

"Jetzt im Moment möchte ich mich einfach hinhocken und schlafen gehen."
Rodlerin Lara Kipp nach dem Gewinn von Doppelsitzer-Bronze.

"Es ist, wie wenn Tausend Ketten wegspringen würden."
Johannes Lamparter über das Gefühl nach dem Gewinn seiner ersten Olympia-Medaille.

"Ich werde ziemlich sicher nicht feiern, weil ich in der Form meines Lebens bin."
Johannes Lamparter nach seiner ersten Medaille.

"Grundsätzlich bin ich ein Angsthase."
Der waghalsige Skeleton-Pilot Samuel Maier verblüfft.

"Dass ich jetzt das Ding um den Hals hängen habe, kann ich noch weniger glauben als vor vier Jahren, unfassbar."
Alessandro Hämmerle nach der Wiederholung seines Olympiasiegs.

"Silber ist das neue Gold."
Rodler Wolfgang Kindl nach seinem insgesamt schon vierten zweiten Platz bei Spielen.

Mir ist lieber, es ist ein Teamkollege vorne, den ich mag, als irgendeine Pfeif'n.

Der über 10 km unmittelbar hinter Landsmann Benjamin Moser klassierte Mika Vermeulen.

"Vollzeit arbeiten am Bau und Sport machen auf höchstem Niveau, das ist einfach Leben am Limit. So fühle ich mich heute auch, mir tut alles weh."
Der Tiroler "Amateur" Florian Auer nach Platz 17 bei seinem Olympia-Debüt im Skeleton.

"Wir sind hierher gefahren, um Medaillen zu machen und nicht darum zu kämpfen, nicht überrundet zu werden."
Mika Vermeulen enttäuscht.

"Er hat Gene, die wir alle gerne hätten. Er hat ein Mindset, das wir alle gerne hätten. Er lebt einen Lifestyle, den wir alle nicht gerne leben würden. Er hat das beste Material. Da gibt es nicht ein Attribut, das Kläbo ausmacht. Er ist in jeder Hinsicht besser als wir."
Mika Vermeulen über Langlauf-Star Johannes Hösflot Kläbo.

"Muss man auch mal zusammenbringen. Bei keinem Rennen im Ziel und trotzdem eine Medaille."
Stephanie Brunner schied bei Spielen immer aus und war 2018 bei Silber im Parallel-Teambewerb nur Ersatzfahrerin.

"Ich sage einmal, eine kleine Katastrophe."
Lisa Hauser nach Rang 15 in der Biathlon-Staffel.

"Das ist, wie wenn man einem die ganzen Emotionen einfach wegreißt."
Johannes Lamparter wurde nach Silber Nummer zwei nicht unmittelbar zu Familie und Freunden durchgelassen.

"Ich hätte viel mehr Nackentraining machen sollen. Die ist ganz schön schwer."
Matej Svancer über das Gewicht seiner Bronzemedaille im Big Air.

Das einzig Positive ist, dass ich diesen Kurs nie mehr fahren muss.

Doppel-Olympiasiegerin Anna Gasser nach Platz zehn im Slopestyle.

"Den Skiathlon hast du noch im Fernsehen gesehen, und ich weiß, den 50er wirst du von oben beobachten. Ich werde für dich laufen, mit dir im Herzen."
Teresa Stadlober nach dem Verlust ihrer Großmutter vor dem 50-km-Rennen.

"Das fühlt sich größer an als jede Medaille."
Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock über ihre Nominierung als Schlussfeier-Fahnenträgerin.

"Es ist so, wie wenn dich dein Chef aus deinem Job raushaut und du weißt nicht, warum."
Johannes Lamparter über die mögliche Streichung der Nordischen Kombination aus dem Olympia-Programm.

"Eigentlich wäre ich gern gleich nach dem Schießstand irgendwo abgebogen."
Biathletin Lisa Hauser hatte im Massenstart-Bewerb beim ersten Schießen drei Fehlschüsse.

"Ich finde, das einzige Olympiawürdige war der Start, der war wirklich schwierig. Aber das herunten war ein Kindergeburtstag."
Johannes Aujesky bekrittelt den Ski-Cross-Kurs.

"Ich habe die letzten vier Jahre jeden Cent, den ich verdient habe vom Bundesheer und jede Stunde in den Tag investiert - mit sehr, sehr hohen Erwartungen und einem großen Ziel."
Eisschnellläufer Gabriel Odor nach Rang zwölf im Massenstart bitter enttäuscht.

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