Unter anderem wurde mit rund 800 Quadratmeter Schalungsplatten ein "doppelter Boden" errichtet und 150 Kilometer an Stromkabeln verlegt. Auch die Gebäudehülle wurde vollständig neu gedacht. Der gesamte Stadl erhielt eine Dämmung samt Dampfsperre. Innen wurde mit Altholz neu verkleidet - rund 1.000 Quadratmeter. Dazu kamen etwa 1.200 Quadratmeter Dreischichtplatten und weitere 200 Quadratmeter Grobspanplatten für Wände und Konstruktionen.
Verbaut wurden am Ende rund 780.000 Schrauben und Nägel. Dazu 900 Quadratmeter Teppich, der nicht nur gestalterisch, sondern auch akustisch eine Funktion erfüllt.
Während oben in der Gala-Hall Gäste empfangen und Medaillen gefeiert werden, stehen unterhalb die Kühe im Stall.
Spielertunnel für Stadionatmosphäre
Im Jägerhaus selbst entstanden zusätzliche Technikräume, Bar- und Aufenthaltsbereiche sowie eine neue Holzterrasse mit rund 200 Quadratmetern Fläche aus Lärchenholz für Fans aus Österreich und der Welt.
Eine Besonderheit ist die Verbindung zwischen Jägerhaus und Gala-Hall: Drei aneinandergesetzte Spielertunnel, jeweils rund 13 Meter lang, bilden einen rund 39 Meter langen, wettergeschützten Weg.
"Das sind klassische Spielertunnel, wie man sie aus Fußballstadien kennt - robust, flexibel, funktional und natürlich in rot-weiß-rot gehalten", erklärt ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch.
In der eigens in einem Container errichteten Backstube wird täglich frisch österreichisches Gebäck zubereitet.
"Wir sind der Überzeugung, eine ganz tolle Location für das Austria House gefunden zu haben. Wir wollen unseren Partnern eine tolle Bühne bieten, um den Tourismus und das Wirtschaftsland Österreich zu präsentieren. Im Zentrum stehen aber auch hier die Athletinnen und Athleten", so Gosch.
Der Zutritt zum öffentlichen Bereich für rund 300 Personen mit Public Viewings ist kostenlos. In die VIP-Bereiche gelangt man nur gegen Bezahlung.
Einblicke ins Austria House im VIDEO: