China stellt Olympia-Slogan vor, Bach Impfprogramm

China stellt Olympia-Slogan vor, Bach Impfprogramm Foto: © getty
 

Während China am Freitag den offiziellen Slogan für die Olympischen Winterspiele 2022 präsentierte, kündigt IOC-Präsident Thomas Bach ein Impfprogramm für Peking an.

Die Veranstaltung, die ab 4. Februar in der chinesischen Hauptstadt abgehalten wird, steht unter dem Motto "Zusammen für eine gemeinsame Zukunft".

Der Slogan "verkörpert unseren Anspruch, dass Menschen auf der ganzen Welt die Solidarität stärken, sich gegenseitig unterstützen und sich für eine bessere Zukunft zusammentun", sagte Pekings Bürgermeister Chen Jining, der zugleich dem Organisationskomitee der Spiele vorsteht, laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Das vorgestellte Motto erinnert an eine von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping geprägte Formel, die vor allem in internationalen Reden immer wieder zum "Aufbau einer Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die Menschheit" aufrief.

Wegen Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik gibt es unter westlichen Staaten eine Debatte, wie mit den Winterspielen umzugehen ist. Während die USA für eine möglichst harte Haltung eintreten, ist etwa Deutschland deutlich zurückhaltender.

Unklar ist auch noch, wie genau die Spiele unter Corona-Bedingungen ablaufen sollen. China will die Spiele zwar in jedem Fall durchziehen, verfolgt aber gleichzeitig eine "Null-Corona-Strategie". Einreisende müssen sich grundsätzlich für mehrere Wochen in eine strenge Quarantäne begeben. Ob diese Regelung auch für Athleten gelten soll, ist bisher nicht geklärt.

Bach ruft Beteiligte zur Impfung auf

Mit einer Neuauflage seines Impfprogramms will das Internationale Olympische Komitee die Winterspiele in Peking sicherer machen. Das IOC werde Verbände und weitere Partner dabei unterstützen, Impfstoffe gegen das Coronavirus für alle Teilnehmer der Spiele verfügbar zu machen, schrieb IOC-Präsident Thomas Bach in einem am Freitag veröffentlichten Brief an die olympische Bewegung. Dabei werde man sich "natürlich im Rahmen der nationalen Bestimmungen" bewegen, versicherte Bach.

Schon vor den Sommerspielen in Tokio hatte das IOC Vereinbarungen mit Biontech und Pfizer für die Bereitstellung von Vakzinen geschlossen. Umstritten war ein Angebot des Chinesischen Olympischen Komitees für Impfstoffe aus China, das sowohl für die Tokio-Spiele wie auch für die Winter-Ausgabe in Peking gelten sollte. Das Impfprogramm für Tokio habe "effektiv gewirkt", versicherte Bach. Daher rief er alle Beteiligten der kommenden Winterspiele auf, rechtzeitig ihren Bedarf anzumelden, damit das IOC entsprechende Vorkehrungen treffen könne.

Bach bekräftigte, man werde für die Peking-Spiele erneut "strenge Maßnahmen gegen Covid-19 treffen, um die Gesundheit und Sicherheit aller Teilnehmer" sicherstellen zu können. Die Handbücher mit Details zu den geplanten Coronaregeln sollen im Oktober vorgestellt werden.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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