Shiffrin-Freund Faivre wird heimgeschickt

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Vorzeitig beendet sind die Olympischen Winterspiele für Skirennläufer Mathieu Faivre: Der 26-Jährige wird vom französischen Team wegen mangelndem Teamgeist nach Hause geschickt.

Der Freund von Mikaela Shiffrin sagte nach seinem siebenten Platz im Riesentorlauf in einem Interview, dass ihm die gewonnenen Medaillen seiner Teamkollegen egal seien und ihm nur sein persönlicher Erfolg wichtig sei.

Faivre war hinter Alexis Pinturault (3.), Thomas Fanara (5.) und Victor Muffat-Jeandet (6.) nur der viertbeste Franzose.



"Wollte nicht respektlos sein"

Faivre, der bei der WM im vergangenen Jahr im Team-Bewerb Gold gewonnen hatte, entschuldigte sich im Nachhinein auf Facebook für seine Aussagen.

"Ich habe gesagt, dass die Leistung meines Teams meine geringste Sorge ist, als ich gefragt wurde, wie ich über die gute Gesamtleistung des französischen Teams denke. Zehn Minuten nach meiner Fahrt hatte ich nur meine Leistung und meinen Misserfolg im Kopf. Ich wollte niemandem gegenüber respektlos sein," schrieb der Freund von US-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin.

Faivre wäre bei den Franzosen ein Kandidat für den Teambewerb gewesen. Dieser wird am Samstag als Olympia-Premiere und letzte alpine Ski-Entscheidung in Südkorea ausgetragen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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