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Überraschender Rücktritt von ÖSV-Kombinierer

Das Kombinierer-Team des ÖSV verliert überraschend einen Topläufer:

Überraschender Rücktritt von ÖSV-Kombinierer Foto: © GEPA

Überraschender Rücktritt im ÖSV-Team der Nordischen Kombinierer: Paul Gerstgraser beendet im Alter von nur 24 Jahren seine aktive Karriere.

Gerstgraser war als einer der schnellsten Läufer im Continental- und Weltcup bekannt und überzeugte in vielen Rennen mit einer der schnellsten Laufzeiten. Springerisch tat sich der Klubkollege von Stefan Kraft beim SV Schwarzach jedoch immer schwer.

Dies war auch schlussendlich der Grund, wieso der Team-WM-Bronzemedaillengewinner von Lahti 2017 nun einen Schlussstrich unter das Kapitel Nordische Kombination zieht.

"Ich habe das Gefühl, dass ich beim Springen den nötigen Schritt, den es für die Weltspitze braucht, nicht mehr schaffe und so auch nicht ganz vorne mitmischen kann", erklärt der Salzburger in einer ÖSV-Aussendung.

"Deshalb habe ich mich entschieden, meine Karriere zu beenden. Ich danke dem ÖSV, allen voran dem gesamten Trainerteam sowie meinen Sponsoren und Partnern für die Unterstützung. Die Jahre als Nordischer Kombinierer waren eine absolute Bereicherung."

Er wolle sich nun voll dem Studium widmen: "Das ich hoffentlich im September abschließen werde. Darüberhinaus freue ich mich, endlich mehr Zeit mit meiner Familie zu haben.

Stecher: "Es ist bitter"

"Es ist natürlich bitter, dass wir mit Paul einen sehr talentierten Nordischen Kombinierer im besten Alter verlieren", kommentiert ÖSV-Sportdirektor Mario Stecher den Abgang.

"Dass er großes Potential hat, hat er mit seiner Team-Medaille bei der WM in Lahti unter Beweis gestellt. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Gesundheit für die Zukunft und seinen weiteren beruflichen Werdegang.“

WM-Bronze 2017 als Karriere-Highlight

Zu den größten Erfolgen des 24-jährigen zählen unter anderem der Gesamtsieg der Continentalcup-Saison 2019, ein 5. Platz beim Weltcup in Chaux-Neuve (FRA) 2017, die Team-Bronzemedaille bei der nordischen Ski-WM 2017 in Lahti (FIN) sowie zwei Silber- und eine Goldmedaille bei nordischen Junioren-Ski Weltmeisterschaften.

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