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ÖSV-Kombinierer nach Springen in Lauerstellung
Österreichs Kombinierer belegen bei der nordischen Ski-WM in Planica nach dem Springen den zweiten Platz hinter dem großen Favorit Norwegen.
Das ÖSV-Quartett, gebildet von Martin Fritz, Stefan Rettenegger, Lukas Greiderer und Johannes Lamparter, hat nach dem Springen 20 Sekunden auf die führenden Norweger und geht damit fast gemeinsam mit Deutschland in die Loipe (3., +23). Die Österreicher mussten dabei den Normalschanzen-Dritten Franz-Josef Rehrl, wie schon im Mixed-Bewerb, wegen einer Erkrankung vorgeben.
Mit etwas Abstand folgen Frankreich (4., +40), Japan (5., +1:15) und Finnland (6., +1:21) auf den Rängen Vier bis Sechs. Italien, die Tschechische Republik, die USA, Slowenien und die Ukraine reißen bereits mehr als zwei Minuten Rückstand auf.
Schwierige Bedinungen
Fritz eröffnete die Konkurrenz für die Österreicher bei schwierigen Bedingungen mit einem passablen 120-m-Sprung und setzte die Seinen damit auf Platz zwei. "Bei den Bedingungen, die waren, hat mir das (der Sprung, Anm.) richtig gut getaugt", sagte der Steirer.
Position zwei gab Rot-weiß-rot in Folge nicht mehr ab. Rettenegger ließ 121 m folgen, Greiderer und Lamparter sprangen auf jeweils 130 m. Die Deutschen kamen am Schluss durch Julian Schmid bei guten Verhältnissen mit einem 137-m-Satz noch auf Tuchfühlung zu den Österreichern.
Österreich und Deutschland jagen gemeinsam Norwegen
Riiber hatte im Probesprung Probleme, nach technischen Änderungen aber den Schalter umgelegt. "Es wird hart, weil Deutschland und Österreich gemeinsam laufen können. 20 Sekunden nicht viel", sagte der in Planica schon zweimal vergoldete Riiber.
Greiderer sprach von sehr schwierigen Bedingungen mit Schneefall und Wind. Lamparter fand seinen Sprung okay, aber nicht als "Ober-Bombe". "Das Ziel ist klar, dass wir mit den Deutschen zusammenarbeiten. Vielleicht kommen wir zu den Norwegern hin. Es besteht die Chance, dass man die Lücke schließen kann."
Die Langlaufloipe (4 x 5 km) in Planica wird ab 15:10 Uhr in Angriff genommen.