ÖSV-Kombinierer gehen in Otepää diesmal leer aus
Erstmals in dieser Olympiasaison schafft es kein Österreicher in Top 3.
Österreichs Nordische Kombinierer sind am Samstag beim Weltcup in Otepää im Männer-Rennen erstmals in dieser Olympiasaison nicht auf dem Podest gelandet.
Stefan Rettenegger landete vor dem im Finish gestürzten Johannes Lamparter auf Rang sechs. Der Sieg ging an den Norweger Einar Luraas Oftebro 0,5 Sek. vor dem Deutschen Johannes Rydzek.
Lamparter, der am Vortag Zweiter gewesen war, trauerte einer besseren Platzierung nach. "Das war heute ein bisserl ein unglückliches Rennen. Ich habe mich dann ganz oben leider verhaspelt. Morgen gibt's eine neue Chance. Es tut weh, weil man es draufgehabt hätte", sagte der Weltcupleader.
Stefan Rettenegger bedauerte, dass der provisorische Sprung vom Vortag herangezogen wurde. "Ich habe auf der Schanze mehr drauf." Es sei ein extrem enges Rennen gewesen. Die letzte Runde war sehr chaotisch. Da war kein Tempo drinnen, viele Positionskämpfe. Das Ergebnis war für Österreich das schlechteste heuer, wir können es besser."
Katharina Gruber im Frauen-Rennen Sechste
Im Frauen-Rennen sorgte Katharina Gruber, die in Trondheim als erste Österreicherin überhaupt einen Weltcup in der Nordischen Kombination gewonnen hatte, für die einzige Top-Ten-Platzierung.
Die Oberösterreicherin landete bei Neuschneebedingungen in teils tiefer Loipe 1:38,2 Minuten hinter der norwegischen Siegerin Ida Marie Hagen auf dem sechsten Rang.
"Mit dem Langlaufrennen bin ich jetzt sehr zufrieden." Beim provisorischen Sprung am Vortag habe sie etwas hergeschenkt.
Lisa Hirner hatte - ebenso wie bei den Männer Franz-Josef Rehrl - gesundheitlich angeschlagen auf den Langlauf verzichtet.