Ex-Weltmeister: ÖSV-Kombinierer beendet seine Karriere
Der Tiroler verabschiedet sich am Kulm von seiner aktiven Karriere.
Für Lukas Greiderer wird der nordische Kombinations-Bewerb am Kulm der letzte seiner aktiven Laufbahn sein.
Das verrät der 32-Jährige gegenüber der "TT" - und kündigt damit sein Karriereende an. "Ich habe keinen Bock mehr, im November mit einer Maske in den Supermarkt zu gehen", gibt Greiderer, im Jahr 2021 Weltmeister in der Teamstaffel, zu.
"Endlich raus aus der Spitzensport-Bubble"
Weiter führt der Tiroler offen aus: "Es kann mir endlich gleich sein, wenn ich verkühlt bin, und ich muss nicht mehr auf die Ernährung schauen. Ich bin endlich raus aus der Spitzensport-Bubble."
Doch nicht nur deshalb zieht er den Schlussstrich. Seit einem Jahr plagt Greiderer eine Entzündung der Quadrizepssehne. Außerdem ist er mit seinen Leistungen nicht mehr zufrieden: "Wenn man ehrlich ist. Hinter dem Podium wird es uninteressant. Das war immer mein Anspruch."
Die Zukunft lässt der 32-Jährige auf sich zukommen, wobei der Matura-Abschluss und eine Weltreise durchaus geplant sind.
Greiderer gewann 2021 im Teamsprint mit Johannes Lamparter Gold, holte in den Team-Bewerben 2021 und 2023 obendrein Bronze. Im Einzel auf der Normalschanze kombinierte er sich 2022 in Peking zu Bronze. Im Weltcup stand er sechs Mal (drei Mal im Einzel) am Stockerl - zu einem Weltcupsieg reichte es nicht.