Kasachstan schießt ÖEHV-Team ab

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Der fünfte Test für das ÖEHV-Nationalteam vor der A-WM in Dänemark (ab 4. Mai) geht daneben: Man unterliegt der B-Nation Kasachstan in der Wiener Erste Bank Arena 0:5 (0:1,0:1,0:3).

Österreich ermöglicht den Zentralasiaten einige Tore durch Eigenfehler: So fälscht Bernd Wolf dem desorientierten David Kickert das 0:2 ins Tor ab (24.), dem 0:4 geht ein einfacher Scheibenverlust in der eigenen Zone zuvor.

Roger Bader vertraut über die ganze Spieldauer dem Neo-Linz-Keeper im Tor. Für ein Testspiel werden viele Strafminuten ausgesprochen: 20 bzw. 22.

Der Kader formiert sich

Teamchef Roger Bader hat bereits etwa zwei Drittel seines WM-Kaders zur Verfügung. Noch fehlen zwei Schweiz-Legionäre und die EBEL-Finalisten von RB Salzburg. Auf dem Eis stehen aber schon die Spieler der EBEL-Halbfinalisten Black Wings Linz und Vienna Capitals sowie vier Legionäre.

Doch auch mit ihnen sehen die 1.500 Fans eine enttäuschende Vorstellung. Die Österreicher haben im 1. Drittel mehr vom Spiel, in Führung gehen aber die Kasachen durch Valeri Orechov (11.). Im Mitteldrittel legen die Gäste, die sich in der finalen Vorbereitungsphase auf die WM Division 1A ab Sonntag in Budapest befinden, zu.

Roman Starchenko erhöht auf 2:0 (24.), als sein Schuss von hinter dem Tor von Verteidiger Bernd Wolf ins eigene Tor abgelenkt wird. Zudem vergeben die Kasachen drei hochkarätige Chancen.

Im Schlussdrittel sorgen Starchenko (45./PP) und Pavel Akolsin (46.) mit einem Doppelschlag für klare Verhältnisse.

Auf der Gegenseite können Kapitän Hundertpfund und Co. den 1,99 Meter großen Torhüter Henrik Karlsson, einen vor kurzem eingebürgerten Schweden mit der Erfahrung von 26 NHL-Spielen, nicht bezwingen. Auch rund zwölf Minuten Powerplay bleiben ungenützt.

ÖEHV-Team "noch nicht eingespielt"

ÖEHV-Teamchef Roger Bader gibt nach dem Spiel zu, dass das Resultat schlimmer ausgefallen sei als befürchtet. "Bis zum 2:0 waren wir ebenbürtig, aber in den zweiten 30 Minuten war Kasachstan klar besser", erklärt der Schweizer.

Das habe ihn nicht überrascht, denn die Kasachen seien ein eingespieltes, fittes und spritziges Team. "Wir sind noch nicht eingespielt", sagt Bader.

Kasachstan habe auch eine höhere Intensität gezeigt. "Wir waren von der Handlungsgeschwindigkeit unterlegen und haben mit dem Puck zu viele Fehler gemacht", erkennt der 53-Jährige. Zudem funktioniere das Powerplay noch nicht.

Ein weiterer Ausfall kommt für den Teamchef auf jeden Fall hinzu: EBEL-MVP Rafael Rotter von den Vienna Capitals erklärt in einem "ORF"-Pauseninterview, dass er wegen eines Rippenbruchs nicht für die A-WM zur Verfügung steht.

Am Donnerstag (ab 19:15 Uhr LIVE auf LAOLA1.tv) folgt gegen Slowenien, wieder in der Erste Bank Arena, der letzte Heim-Test vor dem Ernstfall. Anschließend reist das ÖEHV-Team nach St. Petersburg zum Alrosa Cup.

>>> Österreich - Slowenien am 19.4. ab 19:15 Uhr LIVE auf LAOLA1.tv <<<


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Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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