Es macht mich stolz, für das Nationalteam spielen. Ich hoffe in erster Linie, dass wir mit Detroit die Playoffs erreichen und dann sehen wir, wie es sich entwickelt.
Frage: Wie weit darf man über Ziele für diese Saison sprechen?
Kasper: Ich denke, das oberste Ziel von allen Teams zu Beginn der Saison ist das Erreichen der Playoffs. Das ist auch unser Ziel. Wir standen schon länger nicht mehr in den Playoffs und sind hungrig. Es ist eine sehr enge Division, da ist es auch schwierig zu sagen, was noch passiert. Wir versuchen weiter so viele Spiele wie möglich zu gewinnen und in die Playoffs zu kommen.
Frage: Sollte man in den Playoffs früh ausscheiden, ist dann die WM ein Thema für dich?
Kasper: Die WM ist immer ein Thema. Es macht richtig Spaß im Nationalteam und für Österreich zu spielen. Man hat auch letztes Jahr gesehen, dass wir eine super Truppe sind, die zusammen Spaß hat und richtig gutes Hockey spielt. Es macht mich stolz, für das Nationalteam spielen. Ich hoffe in erster Linie, dass wir mit Detroit die Playoffs erreichen und dann sehen wir, wie es sich entwickelt.
Frage: Nach dem Erfolg bei der WM 2025 wurde euch der Titel Team des Jahres bei der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala zuteil. Wie hast du diese Auszeichnung mitbekommen und was bedeutet sie auch dir persönlich?
Kasper: Zufälligerweise habe ich mir die Gala sogar live angesehen. Das war richtig cool. Und es war wichtig für den Eishockeysport, dass junge Spieler sehen, dass der Sport einen hohen Stellenwert hat in Österreich. Wir werden alles versuchen uns weiterzuentwickeln, uns als A-Nation zu etablieren und weitere Schritte wie den Einzug ins Viertelfinale zu machen.
Frage: Wie sieht es mit Marco Rossi und David Reinbacher aus? Steht ihr untereinander in Kontakt, oder ist bei dem dichten Programm dafür keine Zeit?
Kasper: Gegen Marco habe ich diese Saison leider nicht gespielt, da er zunächst gedraftet wurde und dann verletzt war. Ich hätte gerne wieder gegen ihn gespielt. Letztes Jahr waren wir vor dem Spiel gemeinsam essen und haben geplaudert. Mit David schreibe ich immer wieder, aber bei dem dichten Programm mit aktuell einem Spiel alle zwei Tage, ist da wenig Zeit.
Frage: Du bist eines der größten Vorbilder im österreichischen Eishockey. Welchen Tipp, oder welchen Ratschlag kannst du den nachrückenden Talenten mitgeben?
Kasper: Das Wichtigste ist einfach Spaß haben jeden tag wenn man zum Training geht oder zum Spiel. Dass man eine Gaudi hat und den Kopf nicht hängen lässt, wenn es mal nicht läuft. Eishockey ist beste und großartigste Sportart. Wenn man sich weiterentwickeln will, gilt es hart zu arbeiten. Aber auch das kann und darf Spaß machen.
Frage: Was bleibt dir von 2025 besonders in Erinnerung? Unabhängig ob privat, sportlich oder anderweitig.
Kasper: Ich muss gestehen, die WM war der absolute Höhepunkt für mich. Der Spaß, den wir hatten, wie gut wir gespielt haben, das war einfach insgesamt ein super Erlebnis.
Frage: Apropos privat. Verrate uns ein wenig von dir abseits des Eises. Von welchen Hobbys, Vorlieben oder welchem Lieblingsessen, weiß außerhalb deiner Familie und deines Freundeskreises kaum jemand Bescheid?
Kasper (lacht): Nichts Außergewöhnliches. Wir Sportler haben oft sehr ähnliche Interessen. So ist es bei mir auch. Ich spiele gerne Golf, habe im letzten Jahr sehr viele Bücher gelesen, bin gerne in der Natur und spazieren.