Dornbirn kommt gut aus der Kabine
Im Mittelabschnitt verändert sich das Spielgeschehen. Dornbirn wird aktiver und kommt immer wieder gefährlich vor das Tor von J.P. Lamoureux.
Gleich nach dem Wiederbeginn finden Nikita Jevpalovs und Charles Rapuzzi gute Möglichkeiten vor, scheitern aber am Schlussmann von Salzburg. Strafen auf beiden Seiten zerstören im Mitteldrittel den Spielfluss etwas.
Dann gibt es einen kurzen Schockmoment - Heinrich muss behandelt werden, nachdem er mit dem Schläger unabsichtlich im Gesicht getroffen wird. Er kann nach einer kurzen Pause aber weiterspielen.
Dornbirn wird immer stärker und findet immer mehr Torchancen vor. Die beste hat Kevin Macierzynski in der 38. Minute, er kann den überragend reagierenden Lamoureux aber nicht überwinden. Das Drittel endet torlos, Salzburg geht mit einer 1:0-Führung in die letzte Pause.
Spannendes Schlussdrittel
Dornbirn macht im dritten Drittel dort weiter, wo sie im zweiten aufgehört haben. Gleich nach wenigen Aktionen kommt Johan Straka (43.) zur Top-Chance. Er wird von hinter dem Tor ideal angespielt, bringt die Scheibe aber nicht auf das Tor von Lamoureux. Die Dornbirner belohnen ihre starke Leistung nicht.
In der 49. Minute erhöht Salzburg auf 2:0. Nach einer schönen Kombination von John Hughes und Florian Baltram landet der Puck bei Thomas Raffl, der eiskalt einnetzt.
Nur kurz darauf haben die Mozartstädter Glück. Nikita Jevpalovs trifft nach einer sehenswerten Aktion die Stange, es bleibt beim 0:2 aus Sicht der Dornbirner. Dann lassen die Salzburger nichts mehr zu, auch ein Powerplay von Dornbirn nach Strafe von John Hughes bringt die Bulldogs nicht mehr heran. Lamoureux ist an diesem Abend nicht zu überwinden, er feiert sein erstes Shutout der Saison.
Damit sichert Salzburg den fünften Tabellenplatz ab und baut den Vorsprung auf die Vorarlberger auf fünf Punkte aus.