Beinahe ident verläuft der Mittelabschnitt, wo Campbell vonseiten Fehervar das nächste Powerplay ausnutzt (25./PP). Kahkonen sorgt nur 40 Sekunden später für den ungarischen Doppelschlag. Desto länger die Fünf-gegen-Fünf Phasen werden, desto stärker werden die Capitals. Zunächst treffen die Wiener zwei Mal den Pfosten, ehe Wall (35.) per Lupfer verkürzt.
In den letzten 20 Minuten hält Wien den Druck bei, Fehervar parkt indes den Bus. Der hochverdiente Ausgleich fällt schließlich durch Rotter (55.), der eine Unachtsamkeit der Ungarn bestraft. Da kein Team in der Overtime für die notwendigen Akzente sorgen kann, setzt sich Fehervar im Penaltyschießen durch. Hari verwertet den entscheidenden Versuch.
99ers überraschen KAC
Über ein Erfolgserlebnis dürfen sich die Graz99ers freuen, die den KAC mit 2:0 (1:0,1:0,0:0) in die Knie zwingen.
Als Dosenöffner agiert hierbei Fejes, der den Steirern nach 18 Sekunden einen absoluten Traumstart ermöglicht. Obwohl sich die Grazer drei Strafen erlauben, sind die Rotjacken in der Offensive viel zu harmlos.
Etwas besser für den KAC verläuft der zweite Abschnitt, doch Petersen (24.), Hundertpfund (25.) und Bischofberger (29.) lassen Großchancen liegen. Dann müssen plötzlich Ticar (Stockschlag) und Geier (Beinstellen) eine Strafe absitzen, was die Grazer in Person von Broda (33./PP2) eiskalt ausnützen.
Das Schlussdrittel präsentiert sich chancenarmer. Die beste Möglichkeit für ein KAC-Lebenszeichen haben Hundertpfund (43.) und Steffler (52.) auf der Schaufel, beide scheitern aber am starken Nussbacher.
Weiteren Ergebnisse:
Dornbirn Bulldogs - HC Bozen 2:3
HC Innsbruck - Bratislava Capitals 2:3 n.P. (GWP: Bubela)