"Ein weiterer österreichischer Verein – zudem einer mit großer Tradition mit zahlreichen nationalen und internationalen Erfolgen in der Vergangenheit – hätte in der höchsten Spielklasse nicht nur die Liga aufgewertet, sondern wäre für das gesamte österreichische Eishockey eine Bereicherung gewesen. Vor allem in Vorarlberg, das etliche ausgezeichnete Nationalteamspieler in den letzten Jahren hervorgebracht hat, kommt Eishockey eine enorme Bedeutung zu."
Die Befürchtungen gehen auch in Richtung von Nachwuchs-Hoffnungen, die den nächsten Schritt machen wollen: "Mit dieser Entscheidung wird einigen österreichischen Spielern die Perspektive genommen, im Profisport Fuß zu fassen, und der VEU trotz der intensiven Bemühungen aller Funktionäre die Möglichkeit verwehrt, einen Neustart in der höchsten österreichischen Spielklasse hinzulegen", meint Hartmann.
Feldkirch ist nach der Saison 2003/04 aus der damaligen EBEL ausgestiegen, aber die VEU arbeitet bereits seit einiger Zeit an dem Projekt "Wiederaufstieg" aus der Alps Hockey League. Die Feldkircher behalten weiterhin den Status eines Beitritts-Kandidaten, womit eine Aufnahme in den nächsten Jahren weiterhin im Bereich des Möglichen liegt.
"Wir haben grundsätzlich alle notwendigen Voraussetzungen für einen Liga-Einstieg erfüllt und wir sind über die Absage natürlich sehr enttäuscht", kommentiert der Klub die Absage. "Für uns bleibt das Ziel unverrückbar klar: Die VEU muss wieder erstklassig werden!", betont Feldkirch in einer Aussendung.