Biathlon-WM: ÖSV-Damen sprinten zu Rang sieben

Biathlon-WM: ÖSV-Damen sprinten zu Rang sieben Foto: © GEPA
 

Die ÖSV-Damen-Staffel sprintet bei der Biathlon-WM in Pokljuka auf einen starken siebten Platz!

Die Staffel mit Dunja Zdouc, Katharina Innerhofer, Julia Schwaiger und der zweimaligen Silbermedaillen-Gewinnerin Lisa Hauser benötigt insgesamt 15 Nachlader - die meisten innerhalb der Top-10 - erreicht aber dank einer geschlossen starken Laufleistung den siebten Platz mit 1:04 Minuten Rückstand.

Den WM-Titel sichert sich die norwegische Damen-Staffel mit 8,8 Sekunden (11 Nachlader) Vorsprung vor den lange Zeit abgeschlagenen deutschen Läuferinnen (5 Nachlader). Bronze sichert sich die Ukraine mit 9,2 Sekunden Rückstand (7 Nachlader).

Bereits um 15:00 Uhr (LIVE auf ORF 1) geht es mit der Herren-Staffel weiter.

Stimmen:

Dunja Zdouc: "Das war heute zach. Ich habe nicht so gut in meinen Schießrhythmus hineingefunden, was richtig schade ist, weil die Bedingungen sehr gut gewesen wären. Liegend hat es sich einfach nicht gut angefühlt und dementsprechend schwierig war es dann auch. Auf der Loipe habe ich mich sehr gut gefühlt und deswegen habe ich in der zweiten Runde auch versucht, wieder den Anschluss zu finden. Stehend hatte ich mit dem letzten Schuss wirklich zu kämpfen und in der letzten Runde habe ich dann einfach nochmal alles gegeben."

Katharina Innerhofer: "Ich habe gewusst, dass ich läuferisch wieder richtig gut drauf bin und habe deswegen gleich versucht zu attackieren. Liegend habe ich mich sehr sicher gefühlt und es freut mich einfach irrsinnig, dass ich auch das Stehendschießen gut hingebracht habe und ohne Strafrunde durchgekommen bin. Die zweite Position liegt mir auch wesentlich besser als eine weiter hinten. Mit meiner läuferischen Leistung bin ich sehr zufrieden."

Julia Schwaiger: "Ich bin ganz gut in das Rennen gestartet und habe mich auch stark gefühlt. In der Staffel geht es von Anfang an Vollgas los und bei der ersten Liegendserie ist mir dann leider gleich der erste Schuss ausgekommen. Ich habe mich aber nicht aus dem Konzept bringen lassen und die Serie gut durchgezogen. In der zweiten Runde war ich dann schon ziemlich am Limit, von dem her hat das Stehendschießen eigentlich gut gepasst. Die Schlussrunde war dann echt brutal und ich habe wirklich um jede Sekunde gekämpft."

Lisa Hauser: "Leider hatten wir alle vier ein paar Probleme am Schießstand, was doch ein wenig schade ist. Am Ende sind wir trotz 15 Nachladern gut dabei und ein siebter Platz kann sich absolut sehen lassen. Für eine Platzierung weiter vorne müssen wir beim Schießen einfach eine bessere Leistung zeigen, aber der siebte Platz ist wirklich alles andere als schlecht. Es war heute einfach ein bisschen wechselhaft am Schießstand und ich habe mir auch schwergetan."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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