Rodionov: "Mein Körper konnte nicht regenerieren"

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Jurij Rodionov musste sich am Mittwoch nach überstandener Qualifikation und erstem Hauptrundensieg bei einem Major angeschlagen von den French Open 2020 verabschieden. Für den erst 21-jährigen Niederösterreicher waren die körperlichen Strapazen noch eine Spur zu viel.

Sein Körper spielte nicht mehr mit, berichtet Rodionov nach seinem Zweitrunden-Aus gegen Gombos: "Obwohl ich drei Tage Pause gehabt habe, hat sich mein Körper nicht ganz regenerieren können. Meinem Adduktor ging es schon viel besser, aber ich hatte Probleme mit meinem Rücken und mit meinem rechten Schulterblatt, da hat sich ein Nerv verzwickt", erklärt er auch seine zwei medizinischen Auszeiten gegen den Slowaken, dem er sich letztlich in vier Sets beugen musste.

Letztlich sei der Preis eines intensiven Turnierprogramms seit dem Restart auf der Tour nach der Coronapause aber zu hoch gewesen. "Die letzten sechs, sieben Wochen war ich immer auf Turnieren. Das Match gegen Chardy und die Qualifikation davor, das war alles noch in meinem Körper. Leider hat es für heute nicht mehr ganz gereicht."

Fitnessmäßig sieht er aber keinen Handlungsbedarf, immerhin hat er ja im Fünf-Satz-Marathon gegen Jeremy Chardy - seinem ersten Fivesetter überhaupt - gezeigt, was er draufhat. Darum will er aus Paris seine "Einstellung und das Niveau, das ich hier gespielt habe" mitnehmen. "Ich versuche, die Konstanz, die ich über die letzten eineinhalb Wochen gehabt habe, mitzunehmen."

Mit Konstanz nach oben

Wenn er Woche für Woche so konstant spielen könne, so der Schützling von Javier Frana unter den Fittichen von Wolfgang Thiem im Trainingszentrum Alt Erlaa, werde es von alleine (nach oben) gehen.

Rodionov hat nun nächste Woche frei, danach sieht er erst, in welche Turniere er reinrutscht. Geplant sind Köln sowie St. Petersburg, wenn nicht spielt er Challenger. Für Wien hofft der Linskhänder auf eine Qualifikations-Wildcard, die ihm nach dem Paris-Auftritt wohl kaum zu nehmen sein wird.

Sein Resümee: "Im Großen und Ganzen ein großer Erfolg für mich. Ich bin richtig froh über die Woche und dass ich mein bestes Tennis zeigen konnte. Ich bin einfach nur stolz auf mich und mein Team."

Rodionov wird den weiteren Weg Thiems in Paris mit großem Interesse verfolgen. Er lobte den 27-Jährigen über den Klee. "Dominic ist ein Supersportler und, was für mich noch wichtiger ist, er ist ein guter Mensch. Sehr bodenständig und sehr nett, was Besseres kann man sich nicht wünschen: einen so erfolgreichen Sportler zu haben, und dass man jemand hat, auf den man raufschauen kann."

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Textquelle: © LAOLA1/APA

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