7 Dinge, die man über Dominic Thiem nicht wusste

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Der Hype ist echt.

Dominic Thiem ist aktuell in aller Munde, dadurch steht er wie selten zuvor im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Über jedes noch so kleine Detail wird berichtet.

In dieser Hinsicht ist der Niederösterreicher in Sphären von Marcel Hirscher, David Alaba und Co. aufgestiegen. Dennoch gibt es einige Dinge, die nicht jeder über Österreichs Tennis-Aushängeschild weiß.

Oder war dir bekannt, dass er schon einmal im Finale eines Grand-Slam-Turniers stand?

LAOLA1 hat sich auf Spurensuche begeben und nennt 7 Dinge, die ihr noch nicht über Dominic Thiem wusstet:

1) Dominic hatte schon eine Krise

Thiems Aufstieg läuft konstant. Seine Endpositionen im ATP-Ranking (921, 638, 309, 139, 39, 20, 8) beweisen, dass er sich Jahr für Jahr kontinuierlich nach oben arbeitete. Sieht nicht danach aus, als hätte der Niederösterreicher so etwas wie einen Hänger hinter sich. Nun ja, das mag auf seine Zeit als Profi zutreffen, eine Krise hatte er aber schon in jungen Jahren: Als Thiem gerade einmal zwölf Jahre alt war, bestand Trainer Günter Bresnik darauf, seine bis dahin beidhändige Rückhand auf einhändig umzustellen. „Danach habe ich eine Zeit lang fast jedes Spiel verloren. Das war hart“, gab er später zu. Doch bald stellten sich erste Erfolge ein. Nun – viele Jahre später – zeigt sich, dass die Entscheidung goldrichtig war.

2) Dominic hat die Schule abgebrochen

Was haben Jay-Z, Mark Wahlberg, Gisele Bündchen und Dominic Thiem gemeinsam? Richtig, sie alle haben aus unterschiedlichen Gründen die Schule abgebrochen. Bei Thiem war es ganz einfach Zeitmangel. Bereits als Jugendlicher flog er für diverse Turnier um die halbe Welt. In der Unterstufe passte es noch, dann folgte der Wechsel an die „Liese Prokop Privatschule“. Im Oberstufenrealgymnasium in der Südstadt - wo Nachwuchs-Hoffnungen aus Fußball (Admira), Handball (Hypo NÖ), Schwimmen, Judo, Fechten, Leichtathletik, und eben auch Tennis gemeinsam die Schulbank drücken - wird eigentlich extra darauf geachtet, den zukünftigen SportlerInnen keine Steine in den Weg zu legen und Abwesenheit zu tolerieren. Doch nach zwei Jahren wurde es für Thiem selbst dort eng, er war einfach zu selten anwesend. Als sogar die Zeichenlehrerin drohte, ihn wegen der vielen Fehlstunden durchfallen zu lassen, wurde nach der sechsten Klasse der Entschluss gefasst, die Schule abzubrechen. Sorgen um die Zukunft muss er sich bei einem bisherigen Preisgeld von über sechs Millionen Dollar aber keinesfalls machen.

3) Dominic ist ein Sparefroh

Apropos Geld. Thiem ist niemand, der seine hart erarbeiteten Scheine zum Fenster hinauswirft. „Ich spare sehr gerne“, verspürt das frischgebackene Bank-Austria-Testimonial kein Bedürfnis danach, sein Geld in sündhaft teure Sportwagen oder Luxus-Yachten anlegen zu wollen. Auch einen Umzug ins Steuerparadies Monte Carlo schloss er bereits aus. „Nach der Karriere gibt es ein noch viel längeres Leben, deshalb ist es wichtig, dass man für die Zeit danach gut aufgestellt ist“, bleibt der Youngster trotz hoher Preisgeldsummen cool. „Geld ist nicht das Wichtigste auf der Welt.“ Wobei er sich den einer oder anderen kleinen Luxus durchaus vergönnt. „Es ist angenehm, dass man im Bio-Laden beruhigt einkaufen gehen kann, ohne auf die Preise schauen zu müssen“, so Thiem, der schon seit Jahren viel Wert auf eine gesunde und bewusste Ernährung legt.

4) Dominic sündigt auch ab und zu

Foto: © getty

Trotz aller Sorgfalt bei der Nahrungsaufnahme lässt sich der Lichtenwörther auch ab und zu gehen. So ganz kann das ÖTV-Ass die Finger nicht von Süßigkeiten lassen. „Nach einer guten Woche darf es auch einmal eine Schokolade oder eine Nachspeise sein“, gibt er lächelnd zu. Grundsätzlich hält sich Thiem aber an einen Ernährungsplan, auf dem Zucker keine Rolle spielt. Für seinen Coach Günter Bresnik sind solche kleine Sünden erlaubt. „Ich hoffe, er greift hin, wenn er einen Gusto darauf hat. Ein Stück Torte oder ein Eis tun seiner Fitness keinen Abbruch. Und ich schaue auch nicht nach, ob er einen Schokoriegel in der Tennistasche hat, oder kontrolliere, ob er in der Stadt beim Zanoni ein Eis kauft. Das ist mir komplett egal“, sagt der Erfolgs-Coach der „Presse“. Körperlich ist sein Schützling nämlich mehr als gerüstet. Thiem ist laut Bresnik „extrem gut austrainiert“, trage „nichts Unnötiges“ mit sich herum.

5) Dominic hat einen Lebenstraum

Ja, der Mann mit der einhändigen Rückhand hat einen sportlichen Lebenstraum. Wie dieser Aussieht, verrät er in folgendem Video:

6) Dominic stand schon einmal in einem Grand-Slam-Finale

Der French-Open-Sieg ist also Thiems größter Lebenstraum. 2016 erreichte er in Paris das Halbfinale, doch er stand auch schon einmal im Endspiel eines Grand Slams. Stimmt nicht? Stimmt doch! 2011 schaffte es der damals 17-Jährige bis ins Junioren-Finale von Roland Garros, wo er sich jedoch dem US-Amerikaner Björn Fratangelo geschlagen geben musste. „Meine bitterste Niederlage“, sagt er rückblickend. „Wann kommt die Chance je wieder, ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen?“ Naja, womöglich schon bald. Bei seinem damaligen Final-Gegner Fratangelo ging es übrigens nicht so steil nach oben. Der Rechtshänder konnte noch kein ATP-Turnier gewinnen und liegt in der Weltrangliste um Position 100.

7) Dominics Lieblingsfilm ist Avatar

Filme haben es Österreichs Aushängeschild angetan. Neben einigen älteren Klassikern vor allem „Avatar – Aufbruch nach Pandora“. In dem 2009 erschienenen und von Star-Regisseur James Cameron inszenierten Mega-Blockbuster gerät die Menscheit in ferner Zukunft in Konflikt mit einer außerirdischen Lebensform. Noch mehr als die Handlung gefallen Thiem aber die Effekte. „Ein toller Film. Die Technologie war sehr fortschrittlich, das war damals wie ein Blick in die Zukunft.“ Und es gibt gute Nachrichten für den Niederösterreicher: Es sollen noch vier weitere Avatar-Filme in die Kinos kommen, „Avatar 2“ ist für 2020 geplant.



Textquelle: © LAOLA1.at

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