Thiem-Vater: Bresnik-Aussage hat Dominic belastet

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Neben den Bedingungen im Lockdown soll Dominic Thiem bei den Australian Open auch von einer Aussage seines früheren Trainers und Mentors Günter Bresnik belastet gewesen sein.

So sieht es zumindest Wolfgang Thiem, der Vater und Vertretungstrainer des Weltranglisten-Dritten, nach dessen frühem Achtelfinal-Out beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres.

"Ich glaube, das ganze Sammelsurium von Lockdown und unter anderem eine Aussage von seinem Ex-Trainer Günter Bresnik, wo er wieder gesagt hat quasi, der Dominic hat alles ihm zu verdanken, er hat ihn als Sportler und auch als Mensch ausgebildet - so was bleibt natürlich hängen", erklärt Wolfgang Thiem am Montag in der Servus-TV-Sendung "Sport und Talk".

Verhärtete Fronten zwischen Bresnik und Familie Thiem

Wolfgang Thiem bezog sich mit seiner Aussage wohl auf einen Bericht der "Tiroler Tageszeitung", in dem Bresnik vor zwei Wochen mit den Worten zitiert worden war: "Dominic Thiem wurde von mir gemacht. Es ist für mich eine Beleidigung, wenn man mich seinen ehemaligen Trainer nennt. Wenn man jemanden vom siebten, achten Lebensjahr an trainiert, ist das ganz etwas anderes. Das ist eine besondere Verbundenheit."

Er glaube, so Thiem senior, "da muss sich der Bresnik auch ein bisserl im Zaum nehmen, weil als Mensch hat er ihn definitiv nicht ausgebildet. Das obliegt der Familie und das haben meine Frau und ich gemacht. Da muss er schon ein bisschen sorgsamer umgehen. So was belastet natürlich, das ist keine Frage."

Die Fronten zwischen der Familie Thiem und Bresnik sind seit der Trennung der einstigen Erfolgspaarung verhärtet. Vor Gericht wird um 450.000 Euro gestritten, die Bresnik fordert. Noch steht eine außergerichtliche Lösung im Raum, bei der ersten Tagsatzung Mitte Dezember hatten sich beide Parteien auf Vergleichsgespräche geeinigt.

Thiem war am Sonntag im Achtelfinale der Australian Open überraschend klar dem Bulgaren Grigor Dimitrov 4:6, 4:6, 0:6 unterlegen. Er hatte danach von körperlichen Wehwehchen und einem rabenschwarzen Tag gesprochen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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