Wieder Nummer eins! Sinner gewinnt Traumfinale in Monte Carlo
Im Endspiel gegen Carlos Alcaraz setzt sich der Südtiroler in zwei Sätzen durch und übernimmt damit wieder die Spitzenposition in der Weltrangliste.
Jannik Sinner erobert Platz eins in der Weltrangliste mit dem Finalsieg in Monte Carlo wieder zurück!
Der Italiener gewinnt das Endspiel des Masters-1000-Turniers auf Sand mit 7:6 (5), 6:3 gegen die bisherige Nummer eins der Welt, Carlos Alcaraz.
Für Sinner war es nach dem "Sunshine Double" in Indian Wells und Miami der nächste große Triumph bei einem "Tausender"-Turnier.
Insgesamt war es sein vierter Masters-1000-Titel in Folge, sein Achter insgesamt. "Es ist großartig, wieder zurück auf Nummer eins zu sein. Gleichzeitig sage ich immer, das Ranking ist zweitrangig. Ich bin froh, zumindest eine große Trophäe auf diesem Belag gewonnen zu haben, das bedeutet mir eine Menge", sagte Sinner im Sieger-Interview in seiner Wahlheimat Monaco.
Sinner dominiert auch auf Sand
Im ersten Satz gaben beide Spieler bei windigen Bedingungen jeweils einmal ihren Aufschlag ab. Alcaraz hatte zudem zwei weitere Male bei eigenem Service schwer zu kämpfen und musste Breakbälle abwehren.
Im Tiebreak nutzte Sinner seinen zweiten Satzball. Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild, beide Topspieler taten sich bei eigenem Aufschlag auf dem Sand im Fürstentum schwer.
Anerkennung von Alcaraz: "Beeindruckend, was du derzeit machst"
Alcaraz schaffte zuerst ein Break und führte schon 3:1. Doch Sinner konterte gleich zweimal, zog auf 5:3 davon und servierte zum Matchgewinn nach 2:15 Std. aus.
"Heute war es ein hohes Level von uns beiden", bilanzierte Sinner, der nach seinen Siegen auf Hartplätzen wenig Sand-Vorbereitung hatte. Zugleich zeigte der Südtiroler mit seinem ersten Masters-Titel auf diesem Belag, dass auch auf Sand der Sieg nun über ihn geht.
"Es ist beeindruckend, was du derzeit machst", meinte Alcaraz anerkennend. Im Vorjahr hatte in Monaco noch der Spanier gewonnen, während Sinner das Turnier aufgrund seiner dreimonatigen Dopingsperre verpasst hatte.