Sollte tatsächlich die gesamte restliche Saison, die Mitte März abgebrochen wurde, ausfallen, sei es für Dominic Thiem "finanziell sicher ein Nachteil". Schwer abzuschätzen ist, wie sich die Tour nach dem langen Lockdown präsentieren wird.
Großartig verändern werde die Langzeitpause die Tour nicht, aber: "Wenn einer schlampig ist, kann es schon sein, dass er einen Rückstand aufreißt. Deshalb schauen wir auch bei Dominic und Dennis (Novak, Anm.), dass die ganzen körperlichen Bereiche, zu denen man sonst nie in dem Ausmaß kommt, tipptopp aufbereitet sind", erzählt Thiem.
(Text wird unter dem Video fortgesetzt)
Dominic Thiem trainiert aktuell in seiner neuen Homebase im 23. Wiener Gemeindebezirk und bereitet sich dort auf die Pro Series vor.
"Es hilft uns sehr, wenn so eine Serie in der Südstadt stattfindet, weil du weißt, du kannst wieder auf etwas hintrainieren", erklärt Wolfgang Thiem, der am Mittwoch als neuer Sportchef des neuen Vereins Austrian Tennis Committee vorgestellt wurde (Thiem-Kampfansage an ÖTV >>>).
Sein Sohn muss seit Beginn der Pause auch auf seinen Hauptcoach Nicolas Massu, der in Chile weilt, und seinen Physiotherapeuten Alex Stober (wohnt in Bayern) verzichten. "Wir schauen, sobald die Grenzen offen sind, dass sie kommen."
Der Weltranglisten-Dritte Dominic Thiem, der dieses Jahr mit dem Finale bei den Australian Open so gut begonnen hatte, hat derzeit Tennis spezifisch zwei Schwerpunkte. "Wir arbeiten viel an der Rückhandstabilisierung und an den Übergängen zum Netz", so Vater Thiem. Etwa zweieinhalb Stunden Tennis sowie eine Konditionseinheit stehen aktuell auf dem Tagesprogramm.