Thiem reist als Titelverteidiger nach Buenos Aires

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Dominic Thiem kehrt in Kürze auf die ATP-Tour zurück.

Der 25-Jährige reist am Donnerstagabend zum ATP-Turnier nach Buenos Aires. Damit dürfte Thiem die gesundheitlichen Probleme überwunden haben. Laut Trainer Günter Bresnik ist Thiem "so weit fit, dass er nächste Woche ein Match spielen kann". Ob der Lichtenwörther jedoch direkt an seine alte Form anschließen kann, wird sich erst im Turnierbetrieb zeigen.

In Buenos Aires wartet auf Thiem eine große Herausforderung, gewann der 25-Jährige dort doch letztes Jahr das Turnier. Günter Bresnik selbst nimmt dieses Jahr sogar persönlich den Weg nach Argentinien mit auf.

"Wenn er gut vorbereitet ist, schicke ich ihn gerne wohin, aber das möchte ich mir vorher anschauen. Wenn ich sehe, er spielt super und es passt alles, dann vertschüsse ich mich", erklärte Thiems Langzeit-Coach und Manager. Aktuell ist nur geplant, dass er in Buenos Aires vor Ort ist.

Keine Änderung des Turnierplans

Der Turnierplan ist im Übrigen nicht geändert worden. "Nein, der steht, den brauche ich nicht überdenken. Er kann sich bis zu den French Open oder Wimbledon vielleicht drei oder vier Turniere aussuchen, sonst muss er eh überall spielen", so Bresnik. Auch das von Thiem zuletzt in Melbourne nicht erwähnte Monte Carlo steht bei Bresnik "schon auf dem Turnierplan".

Das Wichtigste aus Sicht Bresniks ist nun ein "behutsames Anfangen". "Seit das Trainingslager auf Teneriffa vorbei ist, war er immer leicht angeschlagen. Er hat noch Nachholbedarf im Training und trainiert ab morgen dort im Freien."

Thiem hinterlässt guten Eindruck

Auf Thiems Gesundheitsprobleme wollte Günter Bresnik auf APA-Nachfrage nicht eingehen. "Nein, es ist ganz wurscht, ob etwas herausgefunden worden ist oder nicht, über solche Sachen spricht man einfach gar nicht", meinte der 57-jährige Niederösterreicher.

"Er hat jetzt noch eine Woche Zeit und wird nächste Woche Mittwoch oder Donnerstag spielen", sagte Bresnik, der aber zuletzt eine Aufwärtstendenz geortet hat. "Gestern und heute war es so, dass er für mich vom Schlagen her wieder einen richtig guten Eindruck gemacht hat. Wie das ist, wenn er Match spielt, muss man abwarten. Er hat ja doch mehrere Wochen wenig bis gar nichts gemacht. Da kannst du nichts prognostizieren."

Thiem selbst habe jedenfalls unbedingt reisen wollen. "So wie er gestern und heute den Ball geschlagen hat, spricht nichts dagegen."

Aus der Ferne hat Bresnik natürlich auch den Davis Cup Österreich gegen Chile beobachtet. "Ich habe alles angeschaut. Novak war sehr ansprechend, das Doppel war okay, vor allem das 1:4 im dritten Satz umdrehen war gut. Ich finde auch gut, dass Rodionov gespielt hat." Allerdings kann er nicht nachvollziehen, warum neben Rodionov nicht auch Lucas Miedler nominiert wurde. "Ich weiß nicht, warum man drei Doppelspieler mitnimmt, das ist mir unerklärlich."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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