Sagan geht bei Tour de France auf Rekordjagd

Aufmacherbild Foto: © bora - Hansgrohe/VeloImages
 

Bei der Tour de France 2019 könnte Geschichte geschrieben werden: Peter Sagan nimmt bei der Frankreich-Rundfahrt neuerlich das Grüne Trikot des Punktebesten ins Visier.

Für den dreifachen Sprint-Weltmeister wäre es der siebente Sieg in der Punktewertung - damit würde er sich zum alleinigen Rekordhalter krönen. Aktuell teilt er sich den Rekord mit dem deutschen Ex-Profi Erik Zabel. Unterstützt wird der Slowake in der Sprintvorbereitung jeweils auch vom Oberösterreicher Lukas Pöstlberger.

"Jeder kennt meine Ziele, sie sind in jedem Jahr dieselben. Es wird aber wie jedes Jahr sehr schwierig werden, diese auch zu erreichen", sagte Sagan am Freitag beim Pressetermin seines Teams Bora-hansgrohe einen Tag vor dem Start in Brüssel.

"Ein weiter Weg bis Paris"

"Natürlich wäre es schön, der Erste zu sein, der das Grüne Trikot sieben Mal gewinnt. Aber daran denke ich noch nicht. Es ist ein weiter Weg bis Paris, es kann viel passieren."

Konkurrenz erwächst dem elffachen Tour-Etappensieger in Abwesenheit des Argentiniers Fernando Gaviria wohl vor allem in Elia Viviani (ITA/Deceuninck/bisher kein Tour-Etappensieg), Dylan Groenewegen (NED/Jumbo/3), Michael Matthews (AUS/Sunweb/3), Caleb Ewan (AUS/Lotto/0) und Alexander Kristoff (NOR/UAE/3). Sagan selbst wollte sich zur Konkurrenz nicht äußern. Das werde man nach der ersten Woche sehen.

Nicht nur Sagan

Bei bora-Hansgrohe ist allerdings nicht alles auf Sagan ausgerichtet, das Team hat neben dem Grünen Trikot weitere Ziele.

"Wenn wir am Ende das Grüne Trikot gewinnen, einen Etappensieg geholt haben, und mit einem Fahrer in den Top Ten der Gesamtwertung platziert sind, dann wäre ich mit meinen Jungs sehr zufrieden", so Teammanager Ralph Denk.

Den Top-Platz in der Gesamtwertung sollen der Niederösterreicher Patrick Konrad oder der Deutsche Emanuel Buchmann erreichen.

"Man darf sich keine Schwäche leisten"

"In diesem Jahr konnte ich mich speziell auf die Tour vorbereiten, und ich denke, bei der Tour de Suisse hat man gesehen, dass es im Moment sehr gut aussieht", erklärt Österreichs Staatsmeister Konrad.

"Ich kenne die Tour und weiß, dass harte drei Wochen vor mir liegen. Man darf keine Fehler machen, sich keine Schwäche leisten, aber wenn ich gut durchkomme, dann sind die Top Ten sicher möglich. Das habe ich bereits im letzten Jahr beim Giro bewiesen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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