Noch ein Olympia-Auftritt
Hatte der in England studierende Athlet als Elfter der Nennliste mit der 800-m-Finalqualifikation bereits mehr als laut Papierform erreicht, ist ein Aufstieg über 1.500 m weiter weg.
"Sicher würde ich gerne noch einmal in einem olympischen Finale schwimmen", stellte Auböck fest. "Es ist ein Ziel, aber die 400 m sind eindeutig besser bei mir und ich würde mich damit auch eindeutig selbst überraschen."
"Tempoverschärfung hat mich umgebracht"
Im Finale über 800 Meter hielt Auböck in der ersten Rennhälfte bis 400 Metern voll mit.
"Die ersten 400 m habe ich mir gedacht, das passt alles sehr gut, ich habe alles unter Kontrolle", analysierte Auböck den Rennverlauf. "Aber als das Tempo schärfer geworden ist, habe ich nicht mithalten können."
Damit war an eine erneute Verbesserung seines am Dienstag fixierten OSV-Rekordes nicht mehr zu denken, schließlich fehlten ihm 3,41 Sek. darauf.
"Die Tempoverschärfung hat mich umgebracht, das hat mich zu viel gekostet", meinte der 24-Jährige über seinen Rückfall. Er hätte es vielleicht etwas schneller angehen müssen, meinte Auböck. "So wie es war, war es wahrscheinlich nicht das Beste. Aber der Vorlauf ist anders, da ist man lockerer. Im Finale ist es schwieriger, vorneweg zu schwimmen."
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