SZENARIO 2:
Das Event wird ähnlich wie die Fußball-EM um exakt ein Jahr verschoben, also weiterhin im Sommer stattfinden. Diese Variante gibt dem IOC und den Veranstaltern alle Zeit, das Virus sollte bis dahin eingedämmt sein.
Allerdings müsste der Sport-Kalender stark angepasst werden. Im Sommer 2021 sind zum Beispiel die Weltmeisterschaften der Schwimmer in Fukuoka (Japan) und die der Leichtathleten in Eugene (USA) vorgesehen. Die Organisatoren der Leichtathletik-WM hätten nach Gesprächen mit dem Weltverband bereits eingeräumt, mit ihren Partnern und Interessensvertretern zu beraten, ob Eugene die WM an alternativen Terminen ausrichten könne, "falls sich dies als notwendig erweisen sollte", hieß es.
SZENARIO 3:
Olympia wird auf 2022 verschoben. Der Termin hätte den Vorteil, dass genügend Zeit bliebe, den Sport-Kalender anzupassen. Aber Winter- und Sommerspiele in einem Jahr wären für das IOC vermutlich kaum zu stemmen. Und Ende 2022 findet auch noch die Fußball-WM statt.