Boxer bei Olympia-Quali infiziert

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Zwei türkische Boxer und Cheftrainer Seyfullah Dumlupınar haben sich nach Angaben des türkischen Boxverbands bei einem Qualifikationsturnier für die mittlerweile verschobenen Olympischen Spiele 2020 in Tokio mit dem Coronavirus infiziert.

Der Verband warf dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) deshalb Verantwortungslosigkeit vor.

"Während die Welt extreme Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus ergriffen hat, bin ich verblüfft, dass eine IOC-Taskforce und die britische Regierung das Turniers zugelassen haben, obwohl viele von uns Bedenken hatten", wurde Verbandspräsident Eyup Gozgec in der englischen Zeitung Guardian zitiert. "Es war unverantwortlich. Und das Ergebnis ist, dass nun drei Teammitglieder positiv getestet worden sind. Alle sind in Behandlung und zum Glück in gutem Zustand."

An der nach drei Tagen abgebrochen Veranstaltung Anfang des Monats in der Londoner Copper Box Arena nahmen rund 350 Sportler aus 40 Ländern teil.

Textquelle: © LAOLA1.at

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