Littler, Luke
LIT
van Veen, Gian
VAN
Pure Dominanz! Littler ist erneut Darts-Weltmeister
Der 18-jährige Engländer verteidigt seinen Titel erfolgreich. Der Niederländer Gian Van Veen bietet zwar Paroli, ist letztlich aber chancenlos.
Luke Littler gelingt bei der Darts-Weltmeisterschaft 2026 die erfolgreiche Titelverteidigung.
Der 18-jährige Engländer gewinnt das Endspiel im Ally Pally gegen den 23-jährigen Niederländer Gian van Veen klar mit 7:1. Es war das jüngste Finale in der Geschichte der Darts-WM.
Littler schnappt sich nicht nur seine zweite Sid-Waddell-Trophy in seiner noch jungen Karriere, sondern auch das Rekord-Preisgeld in Höhe von einer Million Pfund (1,15 Mio. Euro).
Littler ist außerdem der erste Dartsprofi seit dem Schotten Gary Anderson vor zehn Jahren, der seinen Titel verteidigt bzw. erst der vierte überhaupt, dem das gelingt.
Littler hadert zu Beginn
Im ersten Satz ist beiden Spielern die Nervosität anzumerken, besonders Littler hadert mit seinem Spiel und zeigt sich sichtlich verärgert.
Die Konsequenz: van Veen holt sich den ersten Satz mit zwei Leg-Gewinnen in Folge, dabei liegt sein Average mit 91,48 Punkten pro Anspiel deutlich unter jenem von Littler (102,13).
Im zweiten Satz zieht der Final-Debütant schnell auf 2:0 davon, doch der Nummer 1 der Welt gelingt mit drei Legs en suite der Satzausgleich.
Littler ab dem dritten Satz unantastbar
Ab diesem Zeitpunkt spielt sich "The Nuke" in einen Rausch, im dritten Set zieht er mit einem 170er-Checkout den "Big Fish" an Land und lässt sich auch von einer Wespenattacke nicht beirren. In diesem Durchgang liegt sein Durchschnitt bei 115,68 Punkten.
Das restliche Spiel ist eine einzige Machtdemonstration des Darts-Wunderkindes, das seinem Gegner in den folgenden fünf Sätzen nur mehr zwei Legs lässt. Obendrein nutzt er bei 147 Restpunkten seinen ersten Matchdart zum Titelgewinn.
Am Ende liegt sein Average bei 106,02 Punkten, hinzu kommen 16 180er-Aufnahmen. Dem stehen 99,94 Punkte bei van Veen gegenüber.
Der 23-Jährige darf sich dennoch über ein höchst erfolgreiches Turnier freuen, indem er Michael van Gerwen als neue Nummer 1 der Niederlande ablöst und ein Preisgeld von 400.000 Pfund (457.000 Euro) erobert hat. Zudem ist er nun die Nummer 3 der Welt.