ÖTRV-Quartett bei WM-Auftakt in Hamburg am Start

ÖTRV-Quartett bei WM-Auftakt in Hamburg am Start Foto: © GEPA
 

Die neue WM-Saison im Triathlon beginnt in Hamburg. Österreich ist in den Einzelbewerben durch das Olympia-Duo Julia Hauser (Samstag, 15.30 Uhr) und Luis Knabl sowie den U23-WM-Sechsten Leon Pauger (18.00 Uhr) vertreten. Sara Vilic reist für den Teambewerb (Sonntag, 14.40) an, womit der ÖTRV nach dem Verpassen des Olympia-Mixed die erforderlichen vier Teilnehmer stellt. Nächste Woche geht es in Valencia in die EM, hier hat der ÖTRV nur Hauser und Martin Demuth genannt.

Denn Knabl beendet nach seinen Auftritten in der Hansestadt sein Wettkampfjahr. Laut ÖTRV-Sportdirektor Robert Michlmayr habe der Tiroler nach den Spielen noch Rennen u.a. in der deutschen Bundesliga bestritten, nun sei aber die Luft schon etwas draußen. Ein besseres Ergebnis als die Aufgabe in Tokio soll es freilich werden. Für Pauger wiederum ist Hamburg sein zweites WM-Rennen nach Leeds im Juni (39.). Michlmayr: "Er hat relativ wenig Druck, es geht um ein solides Resultat im Mittelfeld."

Hauser hat sich zuletzt national in Schwung gehalten, die Wienerin musste im Olympia-Triathlon nach einem Schlag gegen den Kopf schon im Schwimmen benommen aufgeben. Für Vilic sind WM-Einzelrennen derzeit noch kein Thema, nachdem sie im Vorjahr in eine Trainingsgruppe des Nordamerikaners Paulo Sousa mit einer recht guten Frauen-Equipe gewechselt ist. "Sie arbeitet viel im Grundlagenbereich und soll in der Basis weiterkommen", berichtete Michlmayr über die Kärntnerin.

Perterer wettkampftauglich - Hollaus zieht Schlussstrich

Im Teambewerb sollen in Richtung Olympia 2024 möglichst viel Erfahrungen gesammelt werden, auch wenn nicht immer die stärkste Truppe zur Verfügung stehen sollte. Aktuell dafür noch nicht ganz zur Verfügung steht Lisa Perterer. Die Kärntnerin hat nach dem Akutwerden einer Sehnenblessur im rechten Bein in Tokio schon ordentlich trainiert, nachdem sie zuvor im Laufen mit Aqua-Joggen aktiv gewesen war. Von ärztlicher Seite hat Perterer bereits die Bestätigung, wettkampftauglich zu sein.

Lukas Hollaus als vierter österreichischer Olympia-Aktiver von Tokio (34.) wiederum hat seine Karriere auf internationalem Niveau beendet. Die erste Olympia-Teilnahme des dreifachen Familienvaters war bereits davor als würdiger Abschluss für den noch bis Donnerstag nächster Woche 34-Jährigen geplant gewesen.

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