Bilyk: "Das ist der Weg, den wir weiter gehen müssen"
Im letzten Gruppenspiel gelingt dem ÖHB-Team der erste Sieg. Kapitän Mykola Bilyk glaubt an den eingeschlagenen Weg.
Mit dem 26:25-Erfolg gegen Serbien hat die EURO 2026 für das ÖHB-Team ein versöhnliches Ende genommen. Nach Spielende halten sich der Frust über das Verpassen der Hauptrunde und der Stolz über die gezeigte Leistung die Waage.
Auch das Fazit von ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser fällt gemischt aus: "Zuerst einmal bin ich unglaublich froh, dass wir den Sieg eingefahren haben. Das ist ganz wichtig für uns. Natürlich wären wir gerne in die Hauptrunde eingezogen, es war angerichtet. Wir haben den Siebenmeter noch auf das +3, dann hätten wir noch ein halbe Minute oder Minute gehabt, um noch ein viertes zu machen." Es sei schade, dass "es knapp nicht gereicht hat", so der gebürtige Linzer weiter.
Dem Team hätte "die letzte Konsequenz gefehlt", resümiert Mykola Bilyk, der vom Siebenmeter-Punkt die Chance auf das 27:24 vergab.
"Wir müssen die Chancen, die wir bekommen reinwerfen, wir dürfen nicht so leichte Ballverluste machen. Dann bin ich überzeugt davon, dass wir dieses Spiel auch mit vier, fünf, sechs Toren gewinnen hätten können. Aber wir haben das heute leider nicht gemacht. Das sind die Dinge, an denen wir arbeiten müssen. Die Abwehr ist heute wieder überragend gewesen, Consti (Anm.: Möstl) dahinter unglaublich stark. Das ist der Weg, den wir weiter gehen müssen", so der 29-Jährige.
Bilyk lobt Teamchef: "Das hat sich Iker auch verdient"
Der Sieg gegen Serbien sorgte nicht nur für einen versöhnlichen Turnierabschluss, sondern markierte zugleich den ersten Sieg unter Teamchef Iker Romero. "Es ist natürlich schön, dass wir uns zum Ende des Turniers noch einen Sieg geholt haben. Das haben wir uns verdient, das hat sich Iker auch verdient nach dieser langen Durststrecke", meint Bilyk.
Auch dem Teamchef ist die Freude über den ersten Sieg unter seiner Leitung nach Spielende anzumerken: "Ich bin unglaublich happy über den ersten Sieg. Ich bin happy, dass ich der Trainer dieser Jungs sein darf."