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HLA und WHA nützen Trend und rüsten sich für die Zukunft

Admiral wird die HLA und auch die ÖHB-Nationalteams für zwei weitere Jahre begleiten. Österreichs Handball ist um Fortschritt bemüht.

HLA und WHA nützen Trend und rüsten sich für die Zukunft

Wenige Tage vor Beginn der heimischen Handball-Ligen HLA und WHA haben sich die Teams und Funktionäre in Wien am Montag in den Räumen ihres Sponsors präsentiert.

Neben der sportlichen Vorschau auf die am Freitag beginnende Saison stellte man auch ein ambitioniertes Programm zur weiteren Stärkung der Marke Handball vor.

Basis dafür ist u.a. auch großes Interesse und gestiegene Mitgliederzahlen wie ÖHB-Präsident Markus Plazer berichtete. "Wir haben 50 Nennungen von Mannschaften aus acht verschiedenen Bundesländern, nur das Burgenland ist leider nicht dabei. Das zeigt eine Entwicklung, wir konnten die Mitgliederzahlen wieder auf einen Stand von vor Corona heben."

Bekanntgegeben wurde u.a. auch die Verlängerung des Vertrages von Wettanbieter Admiral für zwei weitere Jahre mit der HLA und auch den ÖHB-Nationalteams der Männer und Frauen.

"Das hilft uns bei der Planung für die Großevents", sprach Plazer die bevorstehende Frauen-WM ab Ende November, die Männer-EM im Jänner 2024 sowie die Frauen-Heim-EM im November/Dezember 2024 an.

Die nächsten Schritte

Auch medial und in den sozialen Netzwerken sollen weitere Schritte zur Professionalisierung und Vermarktung erfolgen.

"Wir sind auf einem guten Weg. Wir werden auch Fühler zur WHA ausstrecken, damit wir uns gemeinsam im Hinblick auf die Marke Handball weiterentwickeln können", meinte etwa Katharina Kitzberger, die Vizepräsidentin der HLA.

WHA-Präsident Stephen Gibson sprach von "enorm steigenden Mitgliederzahlen bei den Frauen". Auch aus seiner Sicht sei ein Schwerpunkt die "Medialisierung" seiner Liga, um auch für Sponsoren interessanter zu werden.

Helfen sollen dabei neben dem ORF auch krone.tv, das über 30 Spiele zeigen wird, und die Streaming-Plattform fan.at/hla. "Mittelfristig werden dort alle Spiele der ersten und zweiten Ligen zu sehen sein", verkündete Christoph Edelmüller, der Geschäftsführer der Handball-Ligen Austria.

ÖHB-Sportdirektor Fölser will Fans in Stadien locken

Neben den heimischen Ligen, die am Wochenende beginnen, gilt das Interesse auch den Nationalteams. ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser rührte bereits die Werbetrommel für ein Heimspiel des Frauen-Teams am 15. Oktober im Multiversum gegen Ungarn.

"Es ist wichtig, dass sich die Mannschaft an die größere Atmosphäre gewöhnt." Das Ziel bei der Frauen-WM in der Gruppe gegen Norwegen, Grönland und Südkorea ist klar: "Über Norwegen brauchen wir nicht reden, gegen Grönland und Südkorea rechnen wir uns was aus. Die Hauptrunde ist das große Ziel."

Und auch die Männer sollen vor der EM in Mannheim noch im Jänner zwei Spiele vor heimischen Publikum bestreiten. "Es geht gegen eine Topnation." Mehr konnte Fölser aufgrund noch laufender Verhandlungen nicht sagen.

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