ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser über Österreichs Gegner:
Tschechien: "Unsere Nachbarn haben 2018 ein überragendes Turnier gespielt. Niemand hatte sie so richtig am Radar. Platz sechs ist ein absoluter Achtungserfolg gewesen. Im Playoff zur WM 2019 sind sie knapp an Russland gescheitert. Tschechien verfügt über eine geschlossene Mannschaft, die auch die EM-Quali auf Platz eins beendete. Es wird spannend sein zu sehen, ob sie ihre starke Performance von der EURO 2018 wiederholen können."
Nordmazedonien: "Sie kennen wir aus vielen Duellen. Im Playoff zur WM 2013, bei der EURO 2014 und bei der WM 2015 mussten wir uns knapp geschlagen geben. Sie zeigen regelmäßig mit guten Platzierungen auf, haben sich in Europa unter den Top 15 eingenistet. Zudem herrscht nach dem Champions League Erfolg von Vardar eine wahre Handballeuphorie im Land."
Ukraine: "Vielleicht die größte Unbekannte aus Topf vier. Sie spielen sehr körperbetont, verfügen über physisch starke Spieler."
Die Gruppen der EURO 2020 in Österreich, Norwegen und Schweden im Überblick:
Gruppe A (Graz): Kroatien, Weißrussland, Montenegro, Serbien
Gruppe B (Wien): Tschechien, Nordmazedonien, Österreich, Ukraine
Gruppe C (Trondheim): Spanien (Titelverteidiger), Deutschland, Lettland, Niederlande
Gruppe D (Trondheim): Frankreich, Norwegen, Portugal, Bosnien
Gruppe E (Malmö): Dänemark, Ungarn, Island, Russland
Gruppe F (Göteborg): Schweden, Slowenien, Schweiz, Polen