Wiesberger beim Masters nach einer 74 auf Kurs

Wiesberger beim Masters nach einer 74 auf Kurs Foto: © getty
 

Bernd Wiesberger startet vielversprechend in das Masters in Augusta, Österreichs Golf-Ass muss aber auch einige Tiefschläge hinnehmen.

Der Burgenländer beendet die erste Runde auf dem legendären Golfplatz im US-Bundesstaat Georgia mit zwei über Par und liegt an geteilter 30. Stelle. Damit ist Wiesberger in einer guten Position, um auch beim sechsten Masters-Antreten den Cut zu schaffen.

Der 35-Jährige legt zum Auftakt mit Birdies auf den Löchern zwei und drei sehr gut los, kassiert nach seinem tollen Start aber zwei Bogeys und geht nach einem weiteren Birdie bei 1 unter Par auf die zweiten neun Spielbahnen.

Auf den Back-9 des mit über 11 Millionen Dollar dotierten, ersten Saison-Major muss er allerdings vier Bogeys hinnehmen. Die zweiten Neun beginnt er gleich mit einem erneuten Schlagverlust, ehe ihn der berüchtigte "Amen Corner" (Löcher 11 bis 13) zwei weitere Bogeys einbringt. Bitter dann der Schlagverlust auf dem Par-5 der 15, als sein - zugegeben schwieriger Putt - über das Grün hinausschießt und ins Wasser fällt.

Mit einem Birdie auf dem vorletzten Loch spielt sich der Burgenländer aber noch auf 2 über Par zurück, womit er an der Magnolia Lane passabel im Cut-Rennen (Top 50 nach Runde 2) liegt.

Mit 74 Schlägen (+2) liegt der Österreicher gleichauf etwa mit US-Titelverteidiger Dustin Johnson oder auch Golf-Veteran Bernhard Langer. Der 63-jährige Deutsche, der sich im Vorjahr als ältester Golf-Profi der Geschichte an der Magnolia Lane für das Wochenende qualifiziert hatte, schlägt heuer zum schon 38. Mal in Augusta ab.

Justin Rose im berühmten "Amen Corner"
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Stärkster Spieler des ersten Tages ist der Brite Justin Rose, der mit sieben Schlägen unter Par souverän in Führung liegt. Dabei startet der 40-jährige Olympiasieger aus England mit zwei Schlagverlusten auf der 1 und der 7 zu seiner starken 65er-Runde. Ein Eagle auf der 8 und sieben Birdies ergeben am Ende ein großartiges Ergebnis. "Das ist eine gute Erinnerung daran, dass du nie weißt, was hier passieren kann", sagt der 40-Jährige nach der besten Masters-Runde seiner Karriere.

Das Verfolger-Duo Brian Harmann (USA) und Hideki Matsuyama (JPN) weist nach einer 69 bereits vier Strokes Rückstand auf. Patrick Reed (USA/-2) - Masters-Gewinner 2018 - teilt sich mit den US-Landsleuten Webb Simpson und Will Zalatoris sowie Christiaan Bezuidenhout (RSA) den 4. Zwischenrang.

Bryson Dechambeau (USA) - Führender der FedEx-Cup-Wertung - und Rory McIlroy (NIR) müssen sich jeweils mit einer 76er-Runde (+4) begnügen und liegen lediglich an der 60. Stelle.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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