NFL-Playoffs: Saints-Wut über Fehlentscheidung

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Es gibt Szenen, die jahrelang für Ärger und Verbitterung sorgen, und definitiv für Gesprächsstoff.

Die Fehlentscheidung der Referee-Crew beim Championship Game der NFC zwischen den New Orleans Saints und den Los Angeles Rams fällt zweifelsohne unter diese Kategorie.

Die nicht geahndete Pass Interference von Rams-Cornerback Nickell Robey-Coleman gegen Tommylee Lewis kurz vor Ende der regulären Spielzeit hat New Orleans mit hoher Wahrscheinlichkeit die Teilnahme an Super Bowl LIII gekostet, in der Overtime ging die Partie mit 23:26 verloren.

Entsprechend riesig ist die Wut im Lager der Saints.

"Ich weiß nicht, ob es jemals einen offensichtlicheren Pass-Interference-Call gegeben hat", ärgert sich Head Coach Sean Payton.

NFL gesteht Fehler ein

"Dass eine Entscheidung wie diese nicht getroffen wurde, Mann, das ist hart zu schlucken. Und dann bekommt man auch noch einen Anruf...", so der 55-Jährige weiter.

Dass die Referee-Crew um Bill Vinovich eine Fehlentscheidung getroffen hat, steht außer Streit. Genau darum ging es auch im von Payton zitierten Anruf. Nach Spielende meldete sich mit Al Riveron der Senior Vice President der NFL-Referees bei ihm und gestand den Fehler ein.

"Das erste, was er am Telefon gesagt hat, war: 'Wir haben es verbockt'", berichtet Payton über die Reaktion der Schiedsrichter-Bosse, "es ist ganz einfach. Sie haben den Call vermasselt. Sie haben mir gesagt, dass es niemals kein Call hätte sein dürfen. Außerdem haben sie gesagt, dass es nicht nur Interference war, sondern auch Helmet-to-Helmet. Sie konnten es selbst nicht glauben."

Keines der beiden Vergehen wurde geahndet.

Robey-Coleman gesteht Foul ein

Payton: "Keine Frage, die Schiedsrichter haben einen schweren Job, weil alles so schnell passiert. Aber das war einfach offensichtlich. Es war das Championship Game der NFC. Das ist wirklich schwer zu verkraften."

Referee Vinovich gab nach Spielende an, dass er selbst die Szene nicht gesehen und sich auf die Beurteilung seines Kollegen verlassen habe.

"Übeltäter" Robey-Coleman selbst lässt auch nicht wirklich einen Zweifel offen, dass er mit einer Pass Interference davonkam: "Ja, ich bin zu früh dort gewesen. Ich war geschlagen und habe versucht, den Touchdown zu verhindern."

Als keine Flagge geflogen ist, habe er sich nur "Danke" gedacht: "Ich habe nicht zum Ball geschaut, ich habe den Ball auch nicht gespielt. Wenn ich den Ball gespielt hätte, wäre es eine andere Geschichte. Nachdem ich direkt zu ihm hin bin und ihn einfach gestoßen habe, nachdem ich gesehen habe, dass seine Hände nach oben sind, habe ich mir gedacht: 'Oje, das ist Flagge.'"

Frust bei Brees

Lewis, der am Catch gehindert wurde, meint: "Meinem Gefühl nach war es offensichtlich. Jeder weiß, dass es offensichtlich war. Ich weiß wirklich nicht, was ich sonst dazu sagen sollte."

Superstar-Quarterback Drew Brees, der als nunmehr 40-Jähriger nicht mehr allzu viele Chancen auf eine weitere Super-Bowl-Teilnahme hat, ist logischerweise frustriert: "Während der Saison gibt es oftmals Calls, die gegen oder für dich sind, manchmal sind sie falsch, manchmal nicht. Aber es liegt auf der Hand, dass es in einer Situation wie dieser hart ist, wenn es den Anschein hatte, dass es jeder in der Welt gesehen hat. Es ist wirklich hart."

Für die Saints kommt es natürlich zu spät, aber ein Vorteil der NFL ist, dass die Regeln relativ unbürokratisch von Saison zu Saison neu angepasst werden können, sollte es Probleme geben. Nach dieser Partie dauerte es nicht lange, dass die entsprechende Diskussion in Gang gesetzt wurde.

Werden die Regeln geändert?

Vorschläge gibt es. Einer davon ist beispielsweise, der Einfachheit halber alle Spielzüge für Video-Überprüfungen frei zu geben. Pass-Interference-Calls können laut den derzeitigen Regularien nicht beanstandet werden.

Payton ist Mitglied des Competition-Committees der NFL: "Wir alle wollen es richtig hinbekommen, oder? Wir haben die Technologie, um das zu schaffen. Wir haben auch genügend Technologie, um die Dinge zu beschleunigen. Ich sitze im Competition-Committee und hoffentlich wird meine Stimme gehört. Ich hoffe, dass kein anderes Team ein Spiel auf die Art und Weise verlieren muss, wie wir das getan haben."

Es war eine enge Partie und Payton zeigte auch den nötigen Respekt vor dem Auftritt der Rams - bei aller Enttäuschung über die Art und Weise, wie das Spiel beeinflusst wurde:

"Keine Frage, sie haben gut gespielt. Aber auch unser Team hat gut gespielt - gut genug, um das Spiel zu gewinnen. Und das hätten wir auch tun sollen."

Brady, LeBron oder Crosby sind immer noch stark und Helden für die Ewigkeit. Doch im US-Sport drängt längst eine neue Generation an Superstars nach. LAOLA1 stellt sie in dieser Diashow vor:

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Starten wir in der NFL. Vorne weg der Modus: Da angesichts der College-Jahre im Football der Übergang ein wenig anders geregelt ist als in NBA und vor allem NHL, haben wir uns entschieden, nicht nach dem Alter zu gehen, sondern nach gespielten Saisonen. Wer 2018 seine maximal dritte Saison gespielt hat, kam in Frage - ein Spieler im vierten Jahr wie Todd Gurley nicht mehr. UND: Dies ist ausdrücklich nicht als Ranking zu verstehen, sondern als Auflistung - in der NFL auch nach Positionen getrennt.

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PATRICK MAHOMES (Kansas City Chiefs) - Quarterback, 23 Jahre: Im Moment DER spektakuläre Posterboy einer neuen QB-Generation. Warf gleich in seiner ersten vollen Saison 50 TD-Pässe. Allerdings nicht nur durch die Luft, sondern auch am Boden gefährlich. Man darf gespannt sein, was er in seinen ersten Playoffs zeigen kann.

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DESHAUN WATSON (Houston Texans) - Quarterback, 23 Jahre: Wie Mahomes Draft-Jahrgang 2017. Sein College-Coach meinte, jene Teams, die ihn nicht draften, würden denselben Fehler begehen wie jene NBA-Teams, die einst Michael Jordan nicht wählten. Sein Playoff-Debüt ging gegen Indy komplett daneben, spielte aber ansonsten nach Kreuzbandriss eine beeindruckende Saison. Verbessert sich die miserable O-Line und bekommt er neben DeAndre Hopkins weitere taugliche Anspielstationen, ist sein Aufstieg unaufhaltsam.

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JARED GOFF (Los Angeles Rams) - Quarterback, 24 Jahre: Der Nummer-1-Pick des Drafts 2016. Nach schwachem Rookie-Jahr etablierte er sich schnell in der Elite der NFL-Quarterbacks. Bei den Rams ist er der Spielmacher einer der spektakulärsten NFL-Offenses, deren ganz großer Turbo allerdings Running Back Todd Gurley ist.

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CARSON WENTZ (Philadelphia Eagles) - Quarterback, 26 Jahre: Goff und Wentz werden als Nummer 1 und 2 des Drafts 2016 wohl ihre Karriere über miteinander verbunden sein. Bezüglich seines Könnens hat Wentz die Zweifler längst widerlegt. Bitter ist nur, dass er nun schon zum zweiten Mal die Playoffs verletzt verpasst. Musste im Vorjahr zusehen, wie sein Backup Nick Foles die Super Bowl eroberte.

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BAKER MAYFIELD (Cleveland Browns) - Quarterback, 23 Jahre: Gehört es wirklich der Vergangenheit an, dass die Cleveland Browns notorische Loser sind? Ja! Zumindest wenn man den Eindrücken der Debüt-Saison des Einser-Picks des Drafts 2018 Glauben schenkt. Entwickelt sich Mayfield derart rasant weiter, gehört er schon bald zur Elite. Die Anlagen hat er.

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SAM DARNOLD (New York Jets) - Quarterback, 21 Jahre: Eigentlich galt Darnold und nicht Mayfield als Favorit auf die Nummer 1 des Drafts 2018. Die Jets sagten Danke und schlugen erfreut zu. In seiner Debüt-Saison schlug Darnold noch nicht wie erhofft ein, was jedoch auch an seinen eher durchschnittlichen Anspielstationen gelegen haben könnte. Das Talent, die notorischen QB-Probleme der Jets zu lösen, ließ er allemal aufblitzen. Mit Lamar Jackson, Josh Allen oder Josh Rosen hoffen weitere Rookie-QBs auf den großen Durchbruch.

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SAQUON BARKLEY (New York Giants) - Running Back, 21 Jahre: Diesen Namen muss man sich merken! Aufgrund der eher vermurksten Saison der Giants ist Barkley womöglich noch nicht flächendeckend bekannt. Die Giants verzichteten 2018 auf einen Manning-Nachfolger und drafteten lieber Barkley zwischen Mayfield und Darnold. Über 2000 Total Yards in der Debüt-Saison, und das in einer überschaubar schlagkräftigen Offense, deuten an, dass sie nicht falsch lagen.

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EZEKIEL ELLIOTT (Dallas Cowboys) - Running Back, 23 Jahre: Ihn muss man vermutlich niemandem mehr vorstellen, Elliott ist längst ein Superstar. Steht er am Feld, ist er der Motor der Cowboys. Gibt es wie 2017 Theater rund um seine Sperre, tut das den Texanern alles andere als gut.

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ALVIN KAMARA (New Orleans Saints) - Running Back, 23 Jahre: Laufen? Kein Problem! Fangen? Kein Problem! In seinem Rookie-Jahr schlug Kamara in New Orleans voll ein, in seiner zweiten Saison machte er noch einen Schritt nach vorne. Im Moment einer der spektakulärsten Spieler der Liga und das Rückgrat der von QB-Oldie Drew Brees geleiteten Saints-Offense.

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CHRISTIAN MCCAFFREY (Carolina Panthers) - Running Back, 22 Jahre: Wie Kamara 2017 gedraftet, nur zwei Runden früher in Runde 1 als Nummer 8. Wie Kamara einer jener Allrounder, die in Lauf- und Passspiel gleichwertig einzusetzen sind. An ihm lag es nicht, dass den Panthers 2018 die Luft ausging. Der Sohn des dreifachen Super-Bowl-Champions Ed McCaffrey legte in seiner zweiten NFL-Saison deutlich zu und zählt inzwischen zu den besten Offense-Spielern der Liga.

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TYREEK HILL (Kansas City Chiefs) - Wide Receiver, 24 Jahre: Schnell, schneller, Hill! Auch ein Jungstar wie Mahomes braucht einen "Closer", in Hill hat er den perfekten Abnehmer für seine kanonenartigen Würfe. Und Hill wird auch dankbar sein, dass ihn der QB-Jungstar den nächsten Schritt vorwärts machen ließ. Der 24-Jährige zählt zu jenen Beispielen, dass man auch in der 5. Draft-Runde Superstars finden kann.

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MICHAEL THOMAS (New Orleans Saints) - Wide Receiver, 25 Jahre: Der Prototyp eines Einser-Receivers und wie Kamara einer der Beweise, wie gut die Saints in den letzten Jahren gedraftet haben. Wenn Brees in seine Richtung wirft, ist die Chance groß, dass der Pass ankommt - die Bilanz 2018: 125 Catches bei 147 Targets. Kein Receiver fing in dieser Saison mehr Bälle. Blieb in drei Saisonen nie unter 1100 Receiving Yards. Top!

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JUJU SMITH-SCHUSTER (Pittsburgh Steelers) - Wide Receiver, 22 Jahre: Angesichts des aktuellen Theaters könnte es sein, dass sich die Steelers auf ein Leben nach Superstar-WR Antonio Brown vorbereiten müssen. Die Entwicklung von Smith-Schuster würde den Trennungsschmerz im Fall der Fälle lindern. Der 22-Jährige war 2017 schon in seiner Rookie-Saison stark, 2018 stieg er in die Elite der NFL-Receiver auf.

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GEORGE KITTLE (San Francisco 49ers) - Tight End, 25 Jahre: Unter anderem Rob Gronkowski hat in diesem Jahrzehnt bewiesen, dass auch Tight Ends Superstars werden können. Seinen Rekord für die meisten Receiving Yards eines Tight Ends in einer Saison ist "Gronk" seit diesem Jahr los. Viel zu lachen hatten 49ers-Fans in der jüngeren Vergangenheit nicht, aber die 1377 Yards von Kittle geben Anlass zur Hoffnung. Nicht schlecht für einen Fünftrunden-Pick in seiner zweiten Saison.

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MYLES GARRETT (Cleveland Browns) - Defensive End, 23 Jahre: Ja, keine Frage: Auch auf der defensiven Seite des Balls gibt es viele, viele Jungstars, auch wenn die Könner der Offense mehr im Rampenlicht stehen. Stellvertretend sei mit Garrett ein Defense-Spieler genannt. Der Nummer-1-Pick des Drafts 2017 drehte in dieser Saison so richtig auf und ist gemeinsam mit Mayfield der Hauptgrund für die Hoffnung auf bessere Browns-Zeiten.

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Weiter geht es mit der NBA! Hier ändern wir den Modus: In Frage für unsere Auflistung kommt jeder Spieler, der seinen 25. Geburtstag noch nicht gefeiert hat. Da der eine oder andere Spieler schon sehr jung in die Liga kam, sind auch bereits "erfahrenere" Spieler dabei - so geht Giannis Antetokounmpo in seinem sechsten Karriere-Jahr längst als Superstar durch. Der eine oder andere Rookie hat sich in diesem Mix die Aufnahme jedoch auch verdient. Fakt ist: Über fehlende Hoffnungsträger braucht sich die NBA nicht zu beklagen.

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GIANNIS ANTETOKOUNMPO (Milwaukee Bucks) - Forward, 24 Jahre: In seinem sechsten Jahr ist möglicherweise immer noch nicht gewiss, ob jeder seinen Namen unfallfrei buchstabieren kann. Dass er längst ein Superstar ist, weiß indes jeder. Dass er bereits mit 18 mithalten konnte, spricht für sich. Inzwischen eines der Gesichter der Liga, hat aber immer noch Luft nach oben. Der Künstlername "Greek Freak" könnte kaum treffender sein.

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JOEL EMBIID (Philadelphia 76ers) - Center, 24 Jahre: Spät, aber doch! Der 2,13-Meter-Riese aus dem Kamerun wurde bereits 2014 gedraftet, verpasste jedoch seine ersten beiden Saisonen verletzungsbedingt und wurde danach langsam aufgebaut. Inzwischen weiß man, warum sich die Geduld lohnte: Einer der spektakulärsten Spieler, punktet eifrig, eine Macht am Rebound.

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BEN SIMMONS (Philadelphia 76ers)  - Point Guard, 22 Jahre: Nach vielen Jahren der Durststrecke kommen langsam wieder schönere Zeiten für 76ers-Fans. Das liegt auch an Embiids kongenialen Partner. Doch auch auf Simmons hieß es zu warten. Der Nummer-1-Pick von 2016 verpasste seine eigentliche Debüt-Saison, holte die Auszeichnung zum Rookie of the Year jedoch in der Vorsaison nach. Nacht für Nacht ein Kandidat für ein Triple Double (Punkte, Rebounds, Assists), nur Dreier hat der Australier immer noch keinen versenkt.

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KARL-ANTHONY TOWNS (Minnesota Timberwolves) - Center, 23 Jahre: In persönlicher Hinsicht hat der Einser-Picks des Drafts 2015 mehr oder weniger von Tag eins in der Liga an eingeschlagen, der 23-Jährige steht für massig Punkte und Rebounds, zudem haut er in fast jeder Partie zumindest einen Dreier rein. Aus Team-Sicht will sich der gewünschte Erfolg in der umkämpften Western Conference jedoch noch nicht wie erwartet einstellen.

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NIKOLA JOKIC (Denver Nuggets) - Forward/Center, 23 Jahre: Der serbische Allrounder! In seiner vierten Saison ist Jokic längst so weit, dass er so gut wie jedem Spiel seinen Stempel aufdrücken kann. Der 23-Jährige steuert nicht nur Punkte bei, sondern gerne auch zahlreiche Rebounds und für einen Big Men eine großartige Anzahl an Assists. Der Aufstieg der Nuggets zu einem Spitzenteam im Westen ist eng mit seinem Namen verbunden.

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LUKA DONCIC (Dallas Mavericks) - Guard, 19 Jahre: Nicht nur Serbien darf sich über einen Spitzenmann in der NBA freuen, auch Slowenien. Stand jetzt ist Doncic in einem spannenden Rookie-Jahrgang der Favorit auf die Auszeichnung zum besten Debüt-Spieler. Es ist atemberaubend, wie schnell der 19-Jährige das Kommando bei Dallas übernommen hat. Wie stark wird er erst mit mehr Erfahrung sein? Aber gut, die Mavs haben mit einem Superstar aus Europa ja schon beste Erfahrungen gemacht.

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DEANDRE AYTON (Phoenix Suns) - Center, 20 Jahre: Doncic war im letzten Draft "nur" der Nummer-3-Pick, als Nummer 1 wurde Ayton gezogen. So überragend Doncic auch spielt, schwerer Fehler ist den Suns dennoch keiner unterlaufen. Ayton spielt ein starkes Rookie-Jahr und wird mit mehr Erfahrung wohl noch besser. In einem schwachen Suns-Team ist der 2,16-Meter-Riese von den Bahamas ohne jeden Zweifel einer der Lichtblicke.

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TRAE YOUNG (Atlanta Hawks) - Point Guard, 20 Jahre: Ein weiterer Rookie. Keine Frage, am Spiel des Point Guards gibt es noch jede Menge zu verbessern - beginnend mit der Trefferquote und den zu vielen Turnovern. Aber sein Blick für die (in Atlanta im Moment qualitativ noch arg verbesserungswürdigen) Mitspieler sticht heraus. Seine für einen Rookie beeindruckende Zahl an Assists in einem schwachen Team lässt auf die Zukunft als einer der Spielmacher-Stars der Liga hoffen.

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DEVIN BOOKER (Phoenix Suns) - Guard, 22 Jahre: Er scort und scort und scort. Für den Erfolg der Suns ist dies (noch) zu wenig, aber in Kombo mit Ayton kann man schon sehen, wohin dies in Arizona führen soll. Booker befindet sich bereits in seinem vierten Karriere-Jahr, kann altersbedingt logischerweise noch weiter dazulernen, zählt aber bereits zu den gefürchtetsten Shootern.

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DONOVAN MITCHELL (Utah Jazz) - Guard, 22 Jahre: Sein Rookie-Jahr war schlichtweg sensationell. Auch Jahr zwei ist gut, wenngleich der eine oder andere sich wohl einen größeren Schritt nach vorne erwartet hat. Statten ihn die Jazz mit einer Spur mehr Talent rund um ihn aus, dürfte es noch mehr in Richtung Star-Spieler gehen.

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JAYSON TATUM (Boston Celtics) - Forward, 20 Jahre: Noch muss sich Tatum die Aufmerksamkeit bei den Celtics mit dem einen oder anderen namhaften Spieler teilen, aber er ist ja erst 20, wie so schön heißt. Nach seinem starken Rookie-Jahr verfestigt sich der Eindruck, dass ein Star-Spieler des kommenden Jahrzehnts in Boston gelandet ist. Ob der Trade für Markelle Fultz im Draft 2017 aus Sicht von Philly immer noch Sinn macht?

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DE'AARON FOX (Sacramento Kins) - Point Guard, 21 Jahre: Macht ein Spieler in seinem zweiten Jahr einen großen Schritt nach vorne, ist dies ein gutes Zeichen - Fox ist ein riesiger gelungen. Der 21-Jährige ist in einem mit spannenden Jungstars wie Buddy Hield oder Marvin Bagley gespickten Team dabei, sich als einer der besseren Assistgeber der Liga zu etablieren.

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CLINT CAPELA (Houston Rockets) - Center, 24 Jahre: Grüezi! Klar, denkt man an die Houston Rockets, denkt man an den großartigen James Harden. Aber wie sich Capela in den vergangenen drei Jahren nach Anlaufschwierigkeiten in der NBA etabliert hat, spricht für sich. Gehört längst zu den besten Reboundern und entlastet Harden bisweilen auch in Sachen Scoring.

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KRISTAPS PORZINGIS (New York Knicks) - Center, 23 Jahre: Bald ist es ein Jahr her, dass sich der Lette seine schwere Knieverletzung zuzog. Nicht nur die Knicks vermissen ihn schmerzlich, auch der Liga geht ein spektakulärer Spieler ab. Man kann nur hoffen, dass er nach seinem Comeback flott wieder zu alter Stärke findet.

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LONZO BALL (Los Angeles Lakers) - Point Guard, 21 Jahre: Zum Schluss der NBA-Auflistung ein Ausflug ins Show-Business. Okay, auf sportlicher Ebene hat Ball bislang die (hohen) Erwartungen nicht erfüllt, aber gerade in einem Markt wie L.A. ist der Sport nur einer der Aspekte am Weg zum Superstar. Lonzos Charisma stimmt, auch sein Potenzial ist nach wie vor da. Nur ewig Zeit lassen sollte er sich mit dem großen Durchbruch nicht.

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Zum Abschluss ist die NHL an der Reihe. Auch hier gilt: Wer U25 ist, kann in die Liste aufgenommen werden. Und auch hier gilt: Es ist nicht als Ranking gedacht. Wer die Nummer eins wäre, ist ohnehin nicht schwer zu erraten. Aber auch abseits von Connor McDavid tummeln sich erstaunlich viele Jungstars in dieser Liga, von denen sich ohne jeden Zweifel weitere eine Aufnahme verdient hätten.

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CONNOR MCDAVID (Edmonton Oilers) - Center, 22 Jahre: Muss man ihn überhaupt vorstellen oder erklären, so speziell wie er ist? Mit ihm ist nach Wayne Gretzky und Sidney Crosby die kanadische Eishockey-Dreifaltigkeit perfekt. Amen! Am Team-Erfolg in Edmonton hapert es jedoch noch.

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JACK EICHEL (Buffalo Sabres) - Center, 22 Jahre: Eichel ist nicht notwendigerweise der zweitbeste Spieler in dieser Aufzählung, aber da er 2015 als Nummer 2 hinter McDavid gedraftet wurde, "muss" er dem Ausnahmekönner quasi wieder folgen. In vielen anderen Jahren wäre er wohl der Nummer-1-Pick gewesen. Man kann nicht behaupten, dass der Center in Buffalo spektakulär einschlug, aber der Output wird immer besser.

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AUSTON MATTHEWS (Toronto Maple Leafs) - Center, 21 Jahre: 2016 der Nachfolger von McDavid als Nummer-1-Pick, und bislang hielt er vollauf, was man sich in Toronto von ihm versprochen hat. Unvergessen sein Einstand mit vier Toren im allerersten NHL-Spiel. Da Toronto auch mannschaftlich gut aufgestellt scheint, spricht vieles dafür, dass er einer der absoluten Superstars des kommenden Jahrzehnts sein wird.

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MITCHELL MARNER (Toronto Maple Leafs) - Right Wing, 21 Jahre: Bleiben wir bei den Maple Leafs. Denn wer Matthews sagt, muss auch Marner sagen. Im McDavid-Jahrgang 2015 war er die Nummer vier im Draft und läutete somit den Umbruch in Toronto ein. Überzeugt vor allem als Assistent.

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PATRIK LAINE (Winnipeg Jets) - Right Wing, 20 Jahre: Der Finne schoss als 18-Jähriger in seiner Debüt-Saison 36 Tore und erhöhte mit 19 auf 44 Tore. Beeindruckend! Auch wenn er diese Saison - für seine Verhältnisse - ein wenig verhalten scort, hat der inzwischen 20-Jährige alle Anlagen, zu einem der dominierenden Torschützen der nächsten Jahre zu werden.

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NATHAN MACKINNON (Colorado Avalanche) - Center, 23 Jahre: Es hat ein wenig gedauert, bis der Nummer-1-Pick von 2013 voll eingeschlagen hat, aber inzwischen zählt der Kanadier als Teil der Avalanche-Parade-Linie zu den allerbesten Scorern der NHL. In der Vorsaison verpasste er es mit 97 Punkten nur knapp, die 100er-Schallmauer zu knacken. In dieser Saison ist er jedoch am allerbesten Weg dazu.

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MIKKO RANTANEN (Colorado Avalanche) - Right Wing, 22 Jahre: Unglaublich! An der Seite von MacKinnon beweist der Finne, dass sein Durchbruch in der Vorsaison kein Zufall war. Er punktet und punktet und punktet und punktet...

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BRAYDEN POINT (Tampa Bay Lightning) - Center, 22 Jahre: Nomen est omen, oder? One Point per Game schafft Brayden in dieser Spielzeit bislang locker für das punktebeste NHL-Team. Point emanzipiert sich so gesehen immer mehr von Tampa Bays Heiligtum Steven Stamkos.

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ELIAS PETTERSSON (Vancouver Canucks) - Center, 20 Jahre: Die Sedins sind Geschichte, aber auch die Gegenwart und vor allem die Zukunft der Canucks hat einiges zu bieten. Im Vorjahr geigte bereits Brock Boeser auf, mit Pettersson strahlt nun ein neuer Komet am westkanadischen Himmel. Der Schwede ist der klare Favorit auf die Calder Trophy für den besten Rookie, wenn ihn seine aktuelle Verletzung nicht zu sehr aus der Bahn wirft.

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RASMUS DAHLIN (Buffalo Sabres) - Defender, 18 Jahre: Bleiben wir bei einem Rookie, und zwar einem erst 2018 gedrafteten. Auf den Nummer-1-Pick im Draft sind die Augen natürlich besonders gerichtet und dafür macht Dahlin seine Sache bislang gut - vor allem wenn man seine erst 18 Jahre und die Position des Verteidigers, auf der Erfahrung nicht schadet, in Betracht zieht.

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DAVID PASTRNAK (Boston Bruins) - Right Wing, 22 Jahre: An der Seite der beiden alten Hasen Patrice Bergeron und Brad Marchand erlebte der Tscheche in den vergangenen Jahren einen steilen Aufstieg und etablierte sich unter den besten Scorern der NHL. Über kurz oder lang werden die Bruins "sein" Team werden.

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ALEKSANDER BARKOV (Florida Panthers) - Center, 23 Jahre: Der Finne ist trotz seiner erst 23 Jahre inzwischen bereits in seiner sechsten NHL-Saison. Rein von den Anlagen her müsste er wohl in der Nähe der besten Center seiner Generation eingereiht werden. Vergangene Saison zeigte er Scorer-Punkte betreffend erstmals richtig auf, wobei vermutlich noch mehr geht. Seine defensiven Fähigkeiten machen ihn zu einem wertvollen Spieler.

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MATTHEW TKACHUK (Calgary Flames) - Left Wing, 21 Jahre: Die gute Saison der Flames ist kein Zufall, verfügen sie doch über einige Schlüsselkräfte Mitte 20. Wir haben uns für den Jungspund im Kreis der Star-Spieler entschieden. Tkachuk ist durch seinen Vater Keith Tkachuk, der knapp zwei Jahrzehnte in der NHL spielte, vorbelastet. Auch sein jüngerer Bruder Brady zeigt - frisch gedraftet - bereits in Ottawa auf. Zwei US-Boys, die als Hoffnungsträger für kanadische Teams gelten.

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MATHEW BARZAL (New York Islanders) - Center, 21 Jahre: In der vergangenen Saison schlug Barzal ein wie eine Granate. 85 Scorer-Punkte brachten ihm die Calder Trophy für den besten Rookie ein. In dieser Saison verlief es vor allem anfangs ein wenig holpriger. Bevor man zu laut Sophomore-Slump schreit, sollte man den Verlust von John Tavares nicht vergessen. Diesen zu bewältigen, ist vielleicht noch etwas viel verlangt vom 21-Jährigen.

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LEON DRAISAITL (Edmonton Oilers) - Center, 23 Jahre: Der deutsche Eishockey-Stolz darf zum Abschluss natürlich nicht fehlen. Selbstredend scheint in Edmonton niemand so hell wie McDavid, aber auch Draisaitl hat sich in den vergangenen Jahren als einer der potentesten Scorer der NHL etabliert.

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Textquelle: © LAOLA1.at

Admira plant die Wende: "Der Geist entwickelt sich"

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