Aaron Rodgers bleibt verrückt nach "Hail Mary"

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Aaron Rodgers hat es schon wieder getan!

Die Green Bay Packers besiegen die New York Giants in der Wildcard-Runde der NFL-Playoffs mit 38:13. Der Superstar-QB wirft dabei Ende der ersten Halbzeit als Highlight des Spiels seine dritte erfolgreiche Hail Mary in zwei Saisonen.

Empfänger des "Glücks-Wurfs" in die Endzone ist Randall Cobb, dem dabei der erste seiner drei TD-Catches in dieser Partie gelingt. Insgesamt wirft Rodgers vier TD-Pässe.

In den Divisional-Playoffs gastiert Green Bay in Dallas.

GREEN BAY PACKERS (4) vs. NEW YORK GIANTS (5) 38:13

SCORING:

Q1:

0:3: Robbie Gould - 26-Yard-Field-Goal (5:48 Minuten)

Q2:

0:6: Robbie Gould - 40-Yard-Field-Goal (7:29)

7:6: Davante Adams - 5-Yard-Pass (2:20)

14:6: Randall Cobb - 42-Yard-Pass (0:00)

Q3:

14:13: Tavarres King - 41-Yard-Pass (5:16)

21:13: Randall Cobb - 30-Yard-Pass (2:53)

24:13: Mason Crosby - 32-Yard-Field-Goal (0:25)

Q4:

31:13: Randall Cobb - 16-Yard-Pass (9:19)

38:13: Aaron Ripkowski - 1-Yard-Lauf (2:43)

Geglückte Revanche

Die Packers verhindern damit eine erneute Playoff-Heimniederlage gegen die New Yorker. Im Jänner 2008 und 2012 hatten die Giants auf dem Weg zum Super-Bowl-Triumph jeweils den Titel-Traum Green Bays brutal zerstört.

Bei einem erneuten Auswärtssieg hätte Giants-QB Eli Manning mehr Playoff-Siege im Lambeau Field zu Buche stehen gehabt als Aaron, nämlich deren drei.

Es bleibt beim Konjunktiv. Wobei sich das Endergebnis viel deutlicher liest, als sich das Spiel anlässt. Gerade die erste Halbzeit ist aus Packers-Sicht lange Zeit eine extrem schwierige Geburt, da sich Rodgers und Co. ihre Zähne an der New Yorker Defense ausbeißen.

Die Giants können dies jedoch nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Mehr als zwei Field Goals von Robbie Gould bringen sie vor der Pause nicht zustande - eine zu geringe Ausbeute, da die New Yorker Passempfänger den einen oder anderen bitteren Drop einstreuen. Unter anderem in der Endzone.

Rabenschwarzer Tag von Beckham Jr.

Solche Hoppalas beim Fangen ziehen sich letztlich durch die ganze Partie. Allen voran Superstar Odell Beckham Jr. erwischt einen rabenschwarzen Tag. Bei seinem Playoff-Debüt kommt fängt er nur vier der elf in seine Richtung geworfenen Pässe für schwache 28 Yards.

Die Packers wiederum verlieren im Laufe der ersten Halbzeit ihren Star-Receiver Jordy Nelson nach einem harten Hit in die Rippen-Gegend. So müssen eben seine beiden WR-Kollegen Davante Adams und Cobb die Hauptrollen einnehmen.

GREEN BAY PACKERS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Aaron Rodgers 362 (4 TD)
Christine Michael 47
Ty Montgomery 27 41
Aaron Ripkowski 1 (1 TD) 11
Davante Adams 125 (1 TD)
Randall Cobb 116 (3 TD)
Jared Cook 48
Jordy Nelson 13
Geronimo Allison 8

In der Schlussphase des ersten Durchgangs wacht nämlich auch die Packers-Offense auf.

2:20 Minuten vor der Pause fängt Adams einen TD-Pass von Rodgers, bei dem Green Bays Spielmacher vor seinem Pass unglaubliche Geduld beweist.

Rodgers vertieft Liebesbeziehung zu "Hail Mary"

Dann die Szene des Spiels!

Im letzten Spielzug der ersten Halbzeit wagt Rodgers aus 42 Yards eine Hail Mary in die Endzone, die Giants-Defense stellt sich ungeschickt an und Cobb kann den Wurf zur 14:6-Führung sichern.

Der Packers-QB vertieft damit seine inzwischen innige Liebesbeziehung zur "Hail Mary".

Wir erinnern uns: Letzte Saison knackte er bei dieser Lotterie unter den Football-Plays gleich zwei Mal den Jackpot - einmal in der Regular Season gegen Detroit, einmal in den Playoffs in Arizona. In letzterer Partie verlor Green Bay damals noch in der Overtime.

24 Punkte am Stück von Green Bay

Ein Schicksal, das den Packers diesmal erspart bleibt, wenngleich sie im dritten Viertel etwas übermütig werden. In der eigenen Hälfte spielen sie einen vierten Versuch aus und scheitern.

Ein Call, den die Giants gnadenlos bestrafen. Manning sagt für die geschenkte günstige Feldposition nämlich artig Danke und findet Tavarres King per 41-Yards-Pass in der Endzone.

NEW YORK GIANTS:

Name

Passing Yards Rushing Yards Receiving Yards
Eli Manning 299 (1 TD, 1 Int, 1 Fumble) 11
Paul Perkins 30 27
Rashad Jennings 29 4
Tavarres King 73 (1 TD)
Will Tye 66
Sterling Shepard 63
Victor Cruz 30
Odell Beckham Jr. 28
Bobby Rainey 8

Es sollte die letzte nennenswerte Aktion des Teams aus dem "Big Apple" bleiben, denn von diesem Moment an scort nur noch Green Bay - und zwar 24 Punkte in Folge. Zwei TD-Catches von Cobb, ein Field Goal von Mason Crosby und ein TD-Lauf von Aaron Ripkowski machen alles klar.

Manning verliert beim Versuch einer Aufholjagd noch ein Fumble und wirft kurz vor dem Spielende zudem eine Interception.

Showdown in Dallas

Während der New Yorker Spielmacher seinen Traum vom dritten Super-Bowl-Ring auf die kommende Saison vertragen muss, darf Rodgers weiter von seinem zweiten Titelgewinn träumen.

Seine überragende Bilanz am Ende der Partie: 362 Passing-Yards und vier TD-Pässe.

Die Packers haben in dieser Saison erst spät Fahrt aufgenommen und sich mit sechs Siegen in Folge in die Postseason gerettet. Dies ist der siebte Streich.

Nun kommt es zum Showdown bei den Dallas Cowboys. Das erste Duell in dieser Spielzeit mit der Nummer eins der NFC hat Green Bay vor heimischem Publikum mit 16:30 verloren. Dies war jedoch Mitte Oktober - lange vor dem Start des aktuellen Erfolgslaufs.

Von Legenden bis zu Rookies - die Playoff-Quarterbacks dieser NFL-Saison bieten ein breites Spektrum. LAOLA1 mit einem Ranking der Spielmacher:

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12. CONNOR COOK (Oakland Raiders)

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Das nennt man ins kalte Wasser werfen! Der allererste Karriere-Start des Rookies steigt im Playoff-Duell mit Houston. Er muss ran, weil mit Derek Carr das Herz dieses Raiders-Teams genauso verletzt ist wie dessen Backup Matt McGloin. Letzter im Ranking, weil keiner genau weiß, was er kann. Vorteil: Kann nur positiv überraschen! Fun Fact: Cook wurde 35 Picks vor Dak Prescott gedraftet.

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11. BROCK OSWEILER (Houston Texans)

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Die Enttäuschung dieser Saison! Der 72-Millionen-Dollar-Neuzugang konnte die Erwartungen in Houston nie erfüllen und wurde kurz vor Saisonende gebencht. Startet nur, weil sich sein Ersatzmann Tom Savage eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Kurios: Zumindest der Papierform nach ist er gegen Oakland der bessere QB.

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10. MATT MOORE (Miami Dolphins)

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Der nächste Backup. Miami hofft bis zuletzt, dass Ryan Tannehill für das Duell in Pittsburgh fit wird. Es gibt schlechtere Backups als Moore, zumindest bringt er mit seinen 32 Jahren eine gewisse Routine mit. Und er gilt als Gamer. Also wer weiß...

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9. ALEX SMITH (Kansas City Chiefs)

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Smith wird nie die ganz großen Statistiken abliefern. Er ist der klassische Game Manager, der durch Effizienz besticht und bei guter Defense und gutem Laufspiel am besten zur Geltung kommt. Der frühere Nummer-1-Pick hat sich über die Jahre jedenfalls zu einem mehr als passablen Spielmacher gemausert.

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8. DAK PRESCOTT (Dallas Cowboys)

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Die Einordnung des Super-Rookies in diesem Ranking ist schwer. Alleine auf der aktuellen Saison basierend, stünde er weiter vorne. 23 TD-Pässe, nur 4 Interceptions hinter einer gigantischen O-Line - die Cowboys als Viertunden-Pick zur besten Bilanz der NFC geführt. Überragend! Aber Playoff-Football ist ein anderer Sport und so mancher vor ihm hat dort schon abgeliefert. Wir trauen Prescott jedoch eine Bestätigung zu!

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7. ELI MANNING (New York Giants)

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Apropos in den Playoffs abliefern. Auch in dieser Saison fiel Peytons kleiner Bruder zwischenzeitlich mit seiner Fehleranfälligkeit auf. Aber: Er hat zwei Super-Bowl-Ringe. Er kann Playoffs. Das hat er inzwischen nachhaltig bewiesen. Und er hat Odell Beckham Jr. Also sollte man ihn auch in dieser Postseason auf der Rechnung haben.

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6. MATTHEW STAFFORD (Detroit Lions)

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In einem knappen Spiel bei geringem Rückstand hätten wohl die meisten Teams gerne Stafford als QB am Feld. Alleine in dieser Saison hat Mr. Comeback acht Spiele gedreht - neuer NFL-Rekord. Und: Auch ohne Superstar Calvin Johnson hat er einen Schritt nach vorne gemacht. Aber: Im achten Karriere-Jahr ist es höchste Zeit, sein erstes Playoff-Spiel zu gewinnen. Seine bisherigen beiden Postseason-Matches hat er verloren. In Seattle wird dies nicht leicht.

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5. RUSSELL WILSON (Seattle Seahawks)

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Es war sicherlich nicht das Jahr von Russell Wilson, auch wenn sich 4219 Passing-Yards, 22 TD-Pässe und 11 Interceptions nicht katastrophal lesen. Aber hinter dieser wackligen O-Line und ohne adäquates Laufspiel hat er es auch schwerer als in der Vergangenheit. Er hat 2016 genügend Prügel bezogen. Aber: Über seine Qualität muss man nicht streiten. Er nennt bereits einen Super-Bowl-Ring sein eigen und ist meist besonders nervenstark, wenn es drauf ankommt.

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4. MATT RYAN (Atlanta Falcons)

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Das war absolut ein MVP-verdächtiges Jahr! 4944 Passing-Yards, 38 TD-Pässe und nur 7 Interceptions. Wow! Aber auch für ihn gilt: Es wird Zeit, auch in den Playoffs diese Klasse abzurufen. Vier Mal führte er die Falcons in seiner Karriere bisher in die Postseason, dabei gewann er bisher erst eine Partie. Auch das unterscheidet ihn von den vor ihm platzierten Herrschaften.

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3. BEN ROETHLISBERGER (Pittsburgh Steelers)

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Big Ben hat schon bessere Saisonen abgeliefert. Aber: Er ist zweifacher Super-Bowl-Champion, weiß also, wie man in den Playoffs gewinnt. Außerdem ist er der Chef von einer der besten Offensiv-Reihen der Liga. In der NFL gibt es derzeit nur wenig bessere Mischungen aus Routine und Können als beim 34-Jährigen.

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2. AARON RODGERS (Green Bay Packers)

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Ganz großer Sport, mit welchem Kraftakt in den finalen Wochen der Regular Season Rodgers die Packers in die Playoffs gerettet hat. Dass er längst einer der besten QBs aller Zeiten ist, bestreiten wohl die wenigsten. Aber: Es wird Zeit, das Brett-Favre-Schicksal (nur ein Super-Bowl-Triumph) zu vermeiden. Die Packers sind mit Rodgers seit 2009 jedes Jahr in der Postseason mit dabei, zum Titel hat es nur einmal gereicht - zu wenig bei seiner Klasse.

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1. TOM BRADY (New England Patriots)

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Muss man das erklären? Mit 28 TD-Pässen und nur 2 Interceptions nach seiner Sperre wieder eine MVP-Kaliber-Saison. Brady ist auch mit 39 Jahren noch das Maß aller Dinge auf seiner Position. Kein Quarterback in der NFL-Geschichte hat mehr Playoff-Spiele gewonnen als der vierfache Champion, nämlich deren 22. Er wird nicht ruhen, ehe er nicht mit fünf SB-Triumphen den Rekord gebrochen hat und jeder Finger seiner Hand ein Ring ziert.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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