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User Endzone: Das neue "heiße" Eisen der NFL

Episode #16: Gegen ihn will jetzt niemand spielen. Die größte Enttäuschung des Spieltags. Die Lions haben es geschafft. Endlich ein Statement-Sieg für Miami.

User Endzone: Das neue Foto: © getty

Da sind wir wieder!

Auch in der NFL-Saison 2023 gibt es viel zu besprechen, speziell nach Week 16.

Gut also, dass es die "User Endzone" gibt - das NFL-Format von EUCH für EUCH.

Zwei User geben in verschiedenen Kategorien ihre Expertisen, Meinungen und Ansichten zum besten.

Wir freuen uns auf eure Rückmeldungen und gerne auch Anregungen, schließlich will auch dieses Format weiterentwickelt werden.

Die Hosts in Week 16: "AustrianViking" und "MatB".

<<<Das "Archiv" der User Endzone>>>

MATB:

Week 16 ist geschlagen in der NFL Saison 2023/2024. Und ich habe das Gefühl, das Playoff-Rennen war schon lange nicht mehr so spannend wie heuer. Fast jede Partie hatte eine entscheidende Wichtigkeit für das Playoff. Nur bei zwei Spielen war das nicht der Fall (Commanders @ Jets und Cardinals @ Bears).

Genau in dieser Tonart wird es auch noch die nächsten zwei Spieltage weitergehen. In der AFC gibts noch 11 Teams im Playoff-Rennen, in der NFC aus meiner Sicht ebenfalls nur mehr 11. Für 7 Spots ist das nicht unbedingt viel. Von 14 Playoff-Spots sind im Moment lediglich 6 vergeben. Es wird ein spannendes Rennen bis zum Ende der Regular Season, genauso wie man es sich wünscht.

Einige Fans werden dabei kurz vor dem Herzinfarkt stehen, wenn ihr Team nicht so performt wie gehofft bzw. angenommen. Davon gab es in Week 16 schon genug Ergebnisse, die man so nicht angenommen hätte, hier nun unsere Zusammenfassung zu Week 16. Bis auf das Spiel Ravens @ 49ers haben wir die Montags-Spiele aufgrund der Weihnachtsfeiertage und den terminlichen Verpflichtungen aller ausgenommen. Dafür könnt ihr diese Spiele umso mehr in den Kommentaren abarbeiten, wir würden uns sehr drüber freuen.

San Francisco 49ers (11-4) vs. Baltimore Ravens (12-3) 19:33

Mit großer Vorfreude haben wir alle auf den Schlager des 16. Spieltages gewartet. Das Monday Night Game war für viele eine vorgezogene Super Bowl. Im Vorfeld gab es nicht nur bei uns in den User Endzonen Stimmen, wer die 49ers eigentlich noch schlagen könnte, viele sahen keine Chance eines AFC Teams gegen die 49ers. Zu dominant schienen sie, zu unschlagbar in den letzten Spielen, was noch mehr Brisanz in diese Begegnung brachte.

So schrieb etwa "Chris_1972" in der User Endzone der Woche 14, 49ers oder Cowboys (ich denke die haben bewiesen, dass sie noch nicht so stark sind) werden von der NFC in die Super Bowl kommen und egal wer dort der Gegner ist, die 49ers oder Cowboys holen dann auch den Sieg.

Lieber Chris, lass dir gesagt sein, so einfach ist die NFL nicht, wie man diese Woche wieder sieht. Dieser Aussage war dann auch eine kleine Diskussion gefolgt, wo die 49ers als kleiner Favorit in dieses Spiel gegangen sind. So haben sie die letzten 6 Spiele allesamt gewonnen und Purdy schaffte dabei ein durchschnittliches QB-Rating von 138,1. Die Ravens ihrerseits kamen mit der besten Defense nach zugelassen Punkten (16,1 pro Game) und der zweitbesten Defense nach zugelassen Yards pro Spiel (287,9) ins Levi’s Stadium nach Santa Clara.

Eine weitere Brisanz des Spiels: Mit Brock Purdy und Lamar Jackson sind die beiden QBs am Werk gewesen, welche - bis dahin - als Favoriten auf die MVP-Krone gegolten haben, neben Christian McCaffrey, der ja auch in diesem Spiel zu bewundern war.

Wie ihr seht genug Brisanz, um für dieses Spiel wach zu bleiben und die Nacht zum Tag zu machen. Das Spiel begann auch genau so, die 49ers mit einem schnellen Stopp durch ihre Defense und nach zwei Big Plays von TE George Kittle (71 seiner 126 Receiving Yards mit diesen 2 Spielzügen) waren die 49ers rasch 15 Yards vor der Endzone, der erste Touchdown schien sich abzuzeichnen. Und dann kam Purdy - mit seinem ersten Fehler (von vielen) an diesem Tag, versucht einen Pass in Doppeldeckung auf Deboo Samuel, Kyle Hamilton, Safety der Ravens, ist zur Stelle und intercepted Bruck Purdy, es sollte nicht die letzte an diesem Abend sein, so viel schon mal vorausgesagt.

Die 49ers konnte dennoch Punkte auf Scoreboard bringen, mit Ihrer Defense und dem Referee konnten sie ein Safety erzielen und im nächsten Drive noch ein Field Goal.

Im ersten Quarter war es das spannende Spiel - am Ende 5:3 für die 49ers. Dann kam der große Auftritt von John Harbaugh und seinem Coaching Staff, die Adjustments dürften alle gegriffen haben, zu dominant waren die Ravens ab dann, zu fehleranfällig die 49ers vor allem aber Purdy. Wie ich bereits geschrieben habe. "Und dann kam Purdy" – in den nächsten 3 Ballbesitzen "warf" Purdy das Ei 2 Mal zum Gegner. Christian McCaffrey konnte beim 3. Drive einen Touchdown erzielen.

Die Ravens machten aus diesen 2 weiteren Interceptions 10 Punkte, die Raben spielten dabei einen 4. Versuch zum Touchdown aus. Bis zur Halbzeit waren die 49ers dennoch in Schlagdistanz, 16:12 stand es da für die Ravens. Lamar Jackson mit einem Monsterlauf zum Ende des 2. Quarters, wo sie anschließend noch ein Field Goal erzielen konnten.

Die 2. Halbzeit begann so, wie die erste geendet hatte, mit Punkten für die Ravens nach einem Punt. Jetzt kam der große Auftritt von Brock Purdy – seine 4. Interception an diesem Abend.

Lamar Jackson und Zay Flowers antworteten postwendend auf diese Interception. Am Ende des Tages hatten die Ravens ein Turnoverratio von 5:0, die letzte von einer weiteren Interception zum Ende dies Spiels, aber nicht mehr an Brock Purdy. Brock Purdy wurde von HC Kyle Shanahan im letzten Viertel nach einem Sack erlöst und durch Sam Darnold ersetzt. Zu diesem Zeitpunkt schien das Spiel gelaufen, 12:33 stand es aus Sicht der 49ers. Die Defense der Ravens dominierte das Spiel, die Offense spielte die Zeit herunter.

Was besonders auffiel, die Ravens konnten Purdy ab Beginn des 2. Quarters immer mehr unter Druck setzen, dafür brauchten sie max. 5 Spieler, meist sogar nur mit 4 Spielern. Jadeveon Clowney blieb mir da besonders in Erinnerung. 4 Sacks hatten sie am Ende des Tages in den Geschichtsbüchern dieses Spiels. Vor allem ab Mitte des 3. Viertels, als der 49ers LT Trent Williams ausfiel, war diese Seite nicht mehr zu halten, später musste dann auch noch der LG Aaron Banks verletzt vom Feld.

Aber nicht nur Purdy machte Fehler, sondern die gesamte 49ers Mannschaft. 10 Penalties für 102 Yards wurden von ihnen verursacht. Bei so vielen Fehler halfen auch nicht die 429 Offense Yards. Mit dieser Leistung dürfte sich Brock Purdy aus den MVP Rennen genommen haben. Die Ravens dürften das neue "heiße" Eisen in der NFL sein und der Super-Bowl-Anwärter #1.

Wie wir alle wissen, kann das aber ganz schnell gehen. Nächste Woche gibt’s wieder ein neues "heißes" Eisen, vor einigen Wochen waren es noch die Cowboys, dann die 49ers, jetzt die Ravens.

Wir alle dürfen uns auf eine spannende restliche Saison und spannende Playoffs gespannt machen, in
einem Spiel kann immer viel passieren.

Cleveland Browns (36:22-Sieg gegen die Houston Texans)

Ein Spiel, auf das ich mich schon sehr gefreut habe - bis zu dem Zeitpunkt, als das Out von C.J. Stroud bestätigt wurde. Stroud war in den letzten beiden Spielen nicht einsatzbereit und schon haben die Texans fast ihre Playoff-Chancen verspielt. Gegen die Titans letzte Woche konnte Houston gerade noch gewinnen, doch gegen die Browns hatten die Texans nicht den Hauch einer Chance, und so kommen wir zu meinem Team of the Week.

Seitdem bei den Browns Joe Flacco am Steuer ist, brennen sie gefühlt in fast jedem Spiel ein offensives Spektakel ab. Eigentlich gab den Browns keiner noch die Chancen auf die Playoffs und nach Week 16 sind sie, statistisch gesehen, zu 99 % in diesen vertreten. Ich mache eine 100 draus, weil ich nicht glauben kann, dass die Browns sowohl gegen die Jets wie auch gegen die Bengals verlieren werden.

Zu beeindruckend waren die letzten 4 Spiele. Die Defense ist sowieso fast jedes Jahr eine der besten, doch auch in den letzten 4 Spielen konnte die Offense überzeugen. Jedes Spiel über 300 Offense Yards. Flacco hatte in den letzten 3 jeweils über 300 Passing Yards. Das Verständnis mit TE David Njoku und WR Amari Cooper ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass er erst 5 Wochen bei den Browns ist, 4 davon gespielt hat.

Mit Flacco hatten Njoku und Cooper jeweils ihr Season-High. Njoku letzte Woche und Cooper diese Woche. Bei Cooper war es sogar das Career-High. Von 15 Anspielen konnte er 11 fangen für nicht weniger als 265 Yards und 2 Touchdowns. Die Anzahl an Receiving Yards ist auch ein Franchise-Record der Browns. Cooper wäre somit auch eine gute Wahl beim Spieler der Woche gewesen, stach jedoch beim Sieger gemeinsam mit Flacco mehr als heraus. Von 368 Passing Yards, fing Cooper die eben angesprochenen 265, blieben für die restlichen 10 Spieler, die angespielt wurden, lediglich etwas über 100 Yards.

Mit Flacco under Center fällt es auch nicht mehr auf, dass das Run-Game der Browns nicht mehr funktioniert, bzw. der Spielstil umgestellt wurde. Seit dem Ausfall von Nick Cubb konnte das nicht mehr richtig überzeugen.

Neben der Defense, die für mich heuer zu den stärksten der Liga zählt, kommt die Offense aufgrund des Schemawechsels nun auch immer besser in Fahrt.

Zur Pause stand es in Houston bereits 22:7 für die Browns, zum Ende des 3. Viertels 28:7. Danach hatte man das Gefühl, die Browns verwalteten das Spiel zu Ende. Was noch auffällig war, Dustin Hopkins, seinerseits Kicker der Cleveland Browns, verletzte sich zu Beginn des 2. Viertels und konnte nicht mehr weiter spielen. Die Browns hatten somit keinen Field-Goal-Kicker mehr zur Verfügung und auch die Kickoffs führt normalerweise Hopkins aus.

Kein Problem, bei den restlichen 3 Touchdowns führten die Browns einfach Two Point Conversations aus. 2 von 3 konnten auch erfolgreich absolviert werden.

Dem Trainer-Team um HC Kevin Stefanski und DC Jim Schwartz gebührt großes Lob. Beide sehe ich auch bei den Wahlen zum HC des Jahres und DC des Jahres ziemlich weit vorne, meine Stimme haben sie bis jetzt – außer, ja außer, die Browns verspielen die Playoffs noch – aber in der NFL und vor allem bei den Browns weiß man nie, ob sie nicht wieder ihre "Browns machen Browns-Sachen" auspacken.

Breece Hall (RB, New York Jets - 20 Carries, 95 Yards, 2 TDs, 12 Receptions, 96 Yards)

Meine Entscheidung fiel mir dabei nicht leicht. Amari Cooper habe ich ja schon bei den Browns besonders hervor gehoben. Daher möchte ich hier einen anderen Spieler vor den Vorhang heben. Meine Wahl fiel auf Breece Hall und gegen Baker Mayfield. Kurz möchte ich dennoch auf Mayfield eingehen. Sein Dezember ist aller Ehren wert, mit 1010 Passing-Yards, 10 Touchdowns und einer 1 Interception, sowie einem durchschnittlichen Quarterback-Ranking von 107,4 in den letzten 4 Spielen hält er die Bucs auf Division-Winning- und damit auf Playoff-Kurs.

Mein Spieler der Woche heißt Breece Hall vom Überraschungssieger aus New York. Die Gang Green gewann, für mich überraschend, gegen die Washington Commanders.

Maßgeblichen Anteil daran hatte Breece Hall. Fast 200 Gesamtyards und 2 Touchdowns sprechen eine deutliche Sprache. Wenn man bedenkt, dass die Jets 381 Offense-Yards hatten, gehen mehr als die Hälfte auf das Konto von Hall. Bei 4 Touchdowns geht ebenfalls die Hälfte auf Halls Konto. 6 Spielzüge gingen dabei über 10 Yards oder mehr.

Die Jets schafften es fast noch das Spiel zu vergeigen - nach einer 27:7 Pausenführung. Die Commanders brachte eigentlich kein Bein auf den Boden. Doch 4:52 Minuten vor dem Ende gingen die Commanders in Führung.

1:41 Minuten vor dem Ende bekamen die Jets an ihrer 33 Yards Linie nochmals den Ball und Hall half dabei, dass die Jets das Spiel doch noch gewinnen konnten. Nach 31 gewonnen Yards konnten die Jets 5 Sekunden vor Schluss das entscheidende Field Goal erzielen. 20 der 31 Yards gingen auf das Konto von Hall, davon ein gefangener Pass über 14 Yards.

Dazu kam in Quarter 1 ein Touchdown Run über 36 Yards. Die Chance, da einen Touchdown zu machen, lag bei 1 Prozent, mit einer Geschwindigkeit von 20,37 km/h schaffte er es an der Defense vorbei zu laufen. Damit hat Hall seinen 4. Touchdown von 30 Yards oder mehr erzielt, damit ist der die #1 in dieser Statistik in der NFL.

Eine weitere Statistik, die Halls Leistung noch mehr unterstreicht: Hall war der erste Spieler mit 20 oder mehr Laufversuchen und 10 oder mehr gefangenen Pässen seit niemand geringeren als Frank Gore im Jahr 2007 bei den 49ers. Breece Hall ist ein Lichtblick in einer nicht so berauschenden Offense der Jets.

Denver Broncos (23:26-Niederlage gegen die New England Patriots)

Für mich die größte Enttäuschung dieses Spieltages. Eigentlich, ja eigentlich ist der ganze Spieltag in der AFC für die Denver Broncos gelaufen.

Bis auf die Bills haben alle 8-6-Teams verloren und stehen nun bei 8-7. Die Broncos selbst standen vor der Partie bei 7-7 und hätten mit einem Sieg im Sunday Night Game einen großen Schritt in Richtung Playoffs machen können. Man dachte, die kriselnden Patriots wären dazu ein gefundenes „Fressen“. Aber genau das war auch das Problem, man merkte wieder ein angeschlagener Gegner ist der gefährlichste.

Die Broncos schafften es nicht, Offense Yards zu kreieren, am Ende des Spieles waren es 276. Die Patriots hatten auch nur um 13 mehr. Die Broncos wachten zu spät im Spiel auf, zum Ende des 3. Viertels führten die Patriots 23:7. 160 der 276 Yards erzielten die Broncos im 4. Viertel. 2:54 Minuten vor dem Ende des Spieles konnten die Broncos ausgleichen. 23:23 stand es da.

Nach einem 3 and Out der Patriots hätten die Broncos und Russell Wilson mit 1:42 Minuten auf der Uhr einen Game Winning Drive hinlegen können. Hätte, wäre i, das war’s nicht. Vor allem bei diesen 3 Spielzügen merkte man das Fehlen von Wilsons #1 Receiver Courtland Sutton, er war in den vergangenen Spielen genau bei solchen Situationen da. Doch er musste früh im ersten Viertel verletzt vom Feld und konnte das restliche Spiel nicht mehr mitwirken.

58 Sekunden mussten die Broncos noch überstehen, um in die Overtime zu kommen. Die Defense hielt nicht, sie konnten den spielentscheidenden 27 Yards Pass bei 3rd und 3 nicht verhindern. So ging 2 Sekunden vor Schluss der Ball durch die Uprights und die Niederlage der Broncos war besiegelt, mit dieser für mich auch das Aus im Playoff-Rennen. 6 Prozent Chancen haben sie laut NFL.com noch, laut meiner Rechnung liegt das bei 0 Prozent.

ROOKIE IM FOKUS: JOEY PORTER JR. (Pittsburgh Steelers)

Grundsätzlich wollte ich euch hier diese Woche Devon Witherspoon vorstellen, einen Spieler auf der Defense-Seite des Balles, wo ich überrascht war, dass wir euch diesen Spieler noch nicht vorgestellt haben. Witherspoon konnte nur die letzten beiden Spiele nicht mitwirken, bis dahin war er mehr als im Rennen um den Defense Rookie of the Year, neben Jalen Carter von den Eagles. Ich hoffe einer meiner Kollegen kann das in den nächsten 2 Spieltagen nachholen. Auch bei den O-Linern gibts spannenden Namen. Peter Skoronski, Cody Mauch oder O’Cyrus Torrence, um nur 3 davon zu nennen, die bisher mehr als überzeugen konnten, es gibt hier sicherlich noch mehr – Spieler, die etwas unter dem Radar fliegen.

Ein Name, der bisher auch nicht genannt wurde, ist Joey Porter, seines Zeichens CB der Pittsburgh Steelers. Joey Porter jr. hat diese Saison jedes Spiel mitgewirkt, die letzten 9 Spiele war er Starter. Dazu hat er sich in dieser kurzen Zeit bereits den Platz als #1 CB der Steelers erobert. Bisher konnte er 42 Tackles in dieser Saison erzielen, 9 Pass-Deflections und 1 Interception.

In Week 12 hat er bereits schon mal gegen Ja’Marr Chase gespielt. 2 Receptions und lediglich 36 Yards konnte Chase damals erzielen. Zu diesem Duell kam es in Week 16 nicht, da Chase ausfiel und somit war bereits vor dem Spiel die Sprache von Higgins gegen Porter. Higgins ein Deep Threat. Alle gingen im Spiel der Steelers gegen die Bengals von einem engen Duell aus. Doch das Spiel lief ganz anders und für mich einen großen Anteil daran hatte Joey Porter, egal wen er decken musste, seine Gegenspieler hatten meist das Nachsehen.

Higgins hatte zwar 5 Receptions für 140 Yards und einen Touchdown, aber nicht jedes Mal war hier Porter sein Gegenspieler. Beim 80 Yards Touchdown wurde Higgins an den Safety übergeben und Porter hatte seine Zone zu decken. Bei 2 Receptions von Higgins gegen Porter war nur eine für 15 Yards erfolgreich. Bei 32 von 40 Spielzügen war Porter Higgins Schatten. Man sieht, wie erfolgreich Joey Porter hier war.

Diskussionen gab es über eine Pass Interference gegen Higgins, die nicht gegeben wurde, doch Higgins selbst sagte, dass es ein "good play" von Porter war und nicht strafwürdig.

Porter war vor dem Draft 2023 ein First Round Pick, für viele Experten sollte er in der Mitte der 1. Runde gehen. Porter fiel aus der 1. Runde, die Steelers ließen es sich nicht nehmen und griffen mit dem 1. Pick in Runde 2 zu. Ein Glückgriff bzw. ein Steal, wie sich bisher herausstellen sollte.

Bis Week 16 ließ er lediglich 22 erfolgreiche Pässe bei 46 Versuchen in seine Richtung und im Schnitt lediglich 7,5 Yards zu. Das QB-Rating in seine Richtung beträgt 72,1. Porter ist ein neuer Schlüsselspieler in der über Jahrzehnte berüchtigte Defense der Steelers – Stichwort "Steel Curtain".

Es gibt aber auch noch Sachen an denen Porter unbedingt arbeiten muss. Ganze 12 Strafen verursachte er schon, damit die Meisten im Team der Steelers.

Ein noch emotionaler und schönerer "Beigeschmack" bei dieser Spielerwahl: Joey Porter, der Vater von Joey Porter jr., war ebenfalls in der NFL tätig als Linebacker. Gedraftet – na klar von den Pittsburgh Steelers im NFL Draft 1999 in Runde 3. Von 1999 bis 2006 war er bei den Steelers engagiert und darf sich damit auch Super-Bowl-Sieger nennen, mit den Steelers in Super Bowl 40.

Viele Steelers Fans wünschen sich, dass Joey Porter jr. in die Fußstapfen seines Vaters treten kann und träumen schon von einem Super-Bowl-Sieg mit ihm. Dafür bräuchten sie sicher einen brauchbaren QB.

ALLE SPIELER DER WOCHE:

Week Spieler 1 Spieler 2
1 T.J. Watt Tyreek Hill
2 John Metchie III Mike Evans
3 Adam Thielen Keenan Allen
4 David Montgomery Damar Hamlin
5 Zack Moss Fred Warner
6 Trey Hendrickson Raheem Mostert
7 D'Onta Foreman National Tight End Day
8 Tyreek Hill DeAndre Hopkins
9 C.J. Stroud Joshua Dobbs
10 Geno Smith CeeDee Lamb
11 Jalen Ramsey Trevor Lawrence
12 Kyren Williams DaRon Bland
13 Nico Collins Antoine Winfield Jr.
14 Deebo Samuel Joe Flacco
15 James Cook Baker Mayfield

ALLE VERLIERER DER WOCHE

Week Loser 1 Loser 2
1 Joe Burrow Chiefs-Receiver
2 Minnesota Vikings Denver Broncos
3 Chicago Bears Dallas Cowboys
4 Mac Jones New Orleans Saints
5 Sean Payton Buffalo Bills
6 Jimmy Garoppolo Chicago Bears
7 Washington Commanders Buffalo Bills
8 Chiefs-Receiver Jets und Giants
9 N"if"L Arizona Cardinals
10 New York Jets Offense Tennessee Titans
11 Bengals-Verletzungen Los Angeles Chargers
12 Brandon Staley Detroit Lions
13 New England Patriots Pittsburgh Steelers
14 Houston Texans Vikings und Raiders
15 Atlanta Falcons Los Angeles Chargers

AUSTRIANVIKING:

Minnesota Vikings (7-8) vs. Detroit Lions (11-4) 24:30

Die Lions haben es also tatsächlich geschafft und sind zum allerersten Mal Sieger der NFC North. Und es hat dafür nur die Bears im Rebuild, die Packers in einer Rebuild/Übergangssaison und ein zur Hälfte verletztes Vikings Team benötigt. Herzlichen Glückwunsch.

Zum Spiel selbst: Es startet mit zwei sehenswerten Touchdown Drives über 80 &73 Yards, welche durch Rushing Touchdowns von Montgomery & Chandler abgeschlossen wurden. Nach dem vielversprechenden Start folgten erstmal ein Fumble von Jahmyr Gibbs & anschließend eine Interception von Nick Mullens, wiederum gefolgt von Punts auf beiden Seiten.

Ereignisreicher wurde es erst wieder rund um die Two-Minute-Warning als die Lions nach der zweiten Interception von Mullens ein kurzes Feld für einen weiteren Touchdown vor sich hatten. Es folgte noch ein spektakulärer Drive, in welchem Justin Jefferson wieder mal sein Ausnahmetalent bestätigen konnte mit Catches über 22, 19 & 26 Yards zum Touchdown.

Ebenso stark fing die zweite Hälfte an, in der KJ Osborn mit dem nächsten Touchdown die Vikings erstmal in Führung brachte. Die Lions antworteten postwendend mit zwei weiteren Touchdowns und sorgten so für eine komfortable Führung, welche die Vikings nur noch per Field Goal verkürzen konnten. Vor allem auch deshalb, da noch zwei weitere Mullens Interceptions folgten. Nicht aber ohne zumindest noch einen weiteren Jefferson Highlight Catch bei 3 & 27 zum First Down präsentiert zu bekommen.

Alles in allem ein Spiel wie zu erwarten auf Augenhöhe, wobei jedoch die Vikings auch aufgrund der zusätzlichen Ausfälle während des Spiels – Hockenson, Wonnum,… irgendwann nicht mehr mithalten konnten & Mullens zu sehr Hero Ball spielte – und eine gute Leistung (411 Yards, 2-TD) mit 4 Interceptions zerstörte.

Miami Dolphins (22:20-Sieg gegen die Dallas Cowboys)

Endlich haben die Dolphins ihren Statement Sieg gegen ein Top Team geschafft. Und es war ein hart erarbeiteter Sieg gegen keineswegs schwache Dallas Cowboys. So wechselte die Führung ganze dreimal, ehe Jason Sanders die Dolphins mit auslaufender Uhr zum Sieg aus 29 Yards kickte.

Somit haben die Dolphins ihren Makel, welcher sie die ganze Saison begleitete, dass sie nur gegen schwächere Teams gewinnen können, rechtzeitig vor dem finalen AFC Showdown gegen die Baltimore Ravens & die Buffalos Bills abgelegt. Gewinnen sie beide Spiele – ist es der Nr.1-Seed – verlieren sie beide, bleibt nur ein Wild Card Platz. Es geht also um alles, da ist das Wissen, auch gute Teams schlagen zu können, sicher hilfreich.

Matthew Stafford (QB, Los Angeles Rams - 24/34, 328 Passing-Yards, 2 Touchdowns)

Ich muss zugeben, ich habe Matthew Stafford die meiste Zeit der Saison und auch in unserem QB-Ranking sehr unterschätzt und viel zu schlecht gerankt. Wenn man die letzten Wochen betrachtet, ist es sogar legitim zu sagen, dass er wohl der aktuell beste & konstanteste NFC Quarterback ist.

So war auch die Leistung gegen die Saints wieder bockstark (24/34 - 328 Yards - 2 TD) - garniert mit einigen Highlight Würfen zu seinen Top Targets Puka Nacua & Cooper Kupp (23 der 34 Targets).

Ein Wild Card Game gegen die Rams mit Stafford in der aktuellen Form möchte wohl keiner der Division Sieger gerne bestreiten. Looking at you @Lions ;-)

Jake Browning (Quarterback Cincinnati Bengals)

Jake Browning war bis zu dieser Woche auch eine dieser grandiosen Backup-Quarterback-Cinderella-Stories dieser Saison. Was diese allerdings gemein haben - sie sind meist nur von kurzer Dauer. Es ist daher auch etwas hart, Browning hier zum Loser zu machen - aber wer im Moment des Sieges groß tönt, wie er letzte Woche nach dem Sieg gegen die Vikings - "Shoulda never fucking cut me“ (Zur Erinnerung - er konnte sich nicht gegen Sean Mannion durchsetzen), etc. muss abliefern. Long Story short - hat er nicht.

335 Yards bei 28 Completions lesen sich zwar auf den ersten Blick ganz gut, täuschen aber über eine katastrophale erste Halbzeit hinweg – welche zwei Punts, zwei Interceptions (eine in der Redzone, eine in FG-Range) & einen incomplete Pass bei 4&1 an der PIT 5 beinhaltete. Die zweite Halbzeit war zwar besser, es folgte aber noch eine weitere Interception sowie ein zweiter 4th Down Stop.

Alles in allem also ein Satz mit X – das war wohl nix und die Playoff-Chancen der Bengals sind mit dieser Niederlage auch drastisch gesunken.

ROOKIE IM FOKUS: CHRIS RODRIGUEZ JR. (Washington Commanders)

Insgesamt ist es ja eine triste Saison für die Washington Commanders, aber es gibt doch den einen oder anderen Lichtblick – einer davon ist Rookie Running Back Chris Rodriguez Jr. – ein 6th Round Draft Pick aus Kentucky.

Es als 6th Rounder in den Kader zu schaffen, ist ja schon keine schlechte Leistung – mittlerweile wird er aber auch ein immer wichtigerer Teil der Offensive. Musste er sich anfangs der Saison noch hinter den etablierten Brian Robinson & Antonio Gibson anstellen, tritt er spätestens seit der Verletzung von Robinson immer mehr aus deren Schatten.

Nachdem er in Week 15 gegen die Rams bereits 10 Carries hatte, teilte er sich auch diese Woche gegen die Jets das Backfield der Commanders & schaffte neben 58 Rush Yards auch zwei Touchdowns. Bleibt nur zu hoffen, dass seine Verletzung – er wurde nach dem Spiel mit einem Walking Boot gesehen - ihn nicht bremst

ALLE ROOKIES IM FOKUS:

Week Rookie 1 Rookie 2
1 Zay Flowers Anthony Richardson
2 Puka Nacua Bijan Robinson
3 De'Von Achane Tank Dell
4 Puka Nacua C.J. Stroud
5 Brandon Aubrey Sam LaPorta
6 Jalen Carter Rashee Rice
7 Josh Downs Tyson Bagent
8 Jordan Addison Will Levis
9 Keaton Mitchell Tank Dell
10 Dawand Jones Jahmyr Gibbs
11 Tommy Devito Ivan Pace Jr.
12 Jayden Reed Byron Young
13 Will Anderson Brian Branch
14 Chase Brown Brandon Aubrey
15 Aidan O'Connell Sam LaPorta

PETER ALTMANN:

(Sorry, dass wir drei, vier Stunden später dran sind als gewohnt, aber in den ganzen Endzone-Spaß hier fließt bei allen Beteiligten viel Freizeit und die ist derzeit - gut so! - sehr von Weihnachten, Familie und Verwandtschaft geprägt. In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr wunderbare Feiertage hinter euch habt!)

1.) Wir nähern uns dem Saisonende und dies ist in der Regel gleichbedeutend mit unvermeidbaren Bewegungen am Trainer-Arbeitsmarkt.

Wobei diesmal drei Teams ohnehin schon voreilig agiert und ihre Head Coaches schon während der Saison entlassen haben.

Die Las Vegas Raiders (Josh McDaniels) und Los Angeles Chargers (Brandon Staley) völlig zu Recht, bei den Carolina Panthers (Frank Reich) bin ich mir nicht ganz so sicher, ob dieser Schnellschuss des megaungeduldigen Owners David Tepper so notwendig war.

Gehen wir mal die Franchises durch, wo eine Änderung auf der Position des Head Coaches wahrscheinlich ist oder sinnvoll wäre:

WASHINGTON COMMANDERS

Ron Rivera hat große Verdienste in der NFL, aber wir gehen in seine letzten Wochen als Commanders Head-Coach. Sein Job wird nicht zu retten sein, und so coacht er auch schon länger – viel zu zögerlich nämlich. Warum er so lange an Sam Howell festgehhalten hat, ist mir ein Rätsel. Es macht auch Sinn, wenn der neue Owner Josh Harris hier selbst eine neue Richtung vorgibt.

NEW ENGLAND PATRIOTS

Zwei Siege in den letzten drei Partien zeigen, dass Bill Belichick diesen zwischendurch recht trostlosen Haufen nicht verloren hat. Ich verwehre mich auch gegen die Respektlosigkeit, die einem der besten Coaches der Geschichte zuletzt mitunter entgegengebracht wurde. Trotzdem glaube ich, dass die Patriots jedenfalls einen Neustart brauchen – und irgendwie Belichick auch.

26 Siege fehlen der lebenden Trainer-Legende (302), um Don Shula (328) als siegreichsten NFL-Head-Coach abzulösen. Das ist machbar und zu verlockend, um es nicht zu versuchen. Ich halte eine Trennung von den Patriots nicht für fix, aber Belichick andernorts – etwa bei den Chargers - hätte schon was…

ATLANTA FALCONS

Vielleicht hat Arthur Smith etwas, was ich seit drei Jahren nicht erkennen kann – ich lasse es mir wirklich sehr gerne erklären. Was ich erkennen kann: Dieses Team ist talentierter, als es spielt – das gilt vor allem für die Offense, mit der man eigentlich gar nicht so blass bleiben kann, wie man es in dieser Saison phasenweise geblieben ist. Schön, wenn es am Wochenende mit Taylor Heinicke endlich besser funktioniert hat, aber das kommt zu spät. In meinen Augen gehört das Kapitel Smith beendet.

CHICAGO BEARS

Ob die diesjährige Ausbeute für Matt Eberflus reicht? Ich bin mir sehr unsicher. Ich finde schon, dass Fortschritte zu erkennen sind, wenngleich man hier ja von einem denkbar niedrigen Niveau ausgeht. Ob Eberflus eine dritte Saison als Chicago-HC bekommt, wird wohl sehr eng mit der Entscheidung unsere letztwöchige Umfrage betreffend (siehe unten) verknüpft sein.

Fällt die Entscheidung gegen Justin Fields und für einen neuen QB, ist die Wahrscheinlichkeit schon recht hoch, dass man auch auf der Head-Coach-Position eine neue Ära einläutet – und diesmal womöglich jemanden holt, der auf der offensiven Seite des Balls zu Hause ist.

NEW ORLEANS SAINTS

Meiner persönlichen Meinung nach ist die Notwendigkeit, Dennis Allen eine dritte Saison zu geben, überschaubar hoch. Vor allem, weil er damals ja nicht neu in die Stadt kam, sondern vor seiner Beförderung schon sieben Jahre lang Defensive Coordinator war.

Für jemanden, der sich nicht wirklich einarbeiten musste, hat er bislang eher wenig weitergebracht. Aber gut, hier ist ja noch nicht mal der Playoff-Zug abgefahren, also warten wir mal ab. Laut Medienberichten ist Allens Job aber angeblich so oder so nicht allzu sehr in Gefahr.

Und sonst?

Keinesfalls feuern würde ich Robert Saleh – das ist ein guter Coach und die Probleme der New York Jets haben nichts mit ihm zu tun. Aber wer weiß, es sind immer noch die Jets…

Als Tennessee Titans würde ich auch Mike Vrabel behalten, wobei ich hier nicht so klar Position beziehe wie bei Saleh.

Andernorts wird man dafür wiederum mehr Fürsprecher für Brian Daboll finden. Ich halte vor allem die Startphase der laufenden Saison für kaum akzeptabel, aber angesichts des starken ersten Jahres unter seiner Anleitung wird er wohl eine dritte Saison bei den Giants bekommen.

Fehlt euch jemand bei dieser Auflistung? Die eine oder andere Überraschung wird wohl auch diesmal nicht ausbleiben. So wird ja das Geschnatter, dass die Pittsburgh Steelers einen Trade von Mike Tomlin anstreben könnten, immer lauter. Aber ob das so klug wäre…?

2.) Sean McDermott von den Buffalo Bills taucht nach drei Siegen in Folge natürlich nicht auf besagter Liste auf.

Natürlich könnte man motzen, dass man die Chargers wesentlich souveräner besiegen muss, nachdem man zuvor die Saison rettende Prestigeerfolge gegen Kansas City und Dallas eingefahren hat. Aber in Los Angeles war in Spiel eins nach der Entlassung von Brandon Staley womöglich ein bisserl Erleichterung mit im Spiel.

Die Bills drehen genau zur richtigen Zeit auf. Wenn "AustrianViking" zurecht Stafford und mit ihm die Rams auf die Liste der Mannschaften setzt, gegen die man in den Playoffs nicht unbedingt spielen möchte, platziere ich dort Allen und die Bills. Denn vergessen wir nicht, dass Buffalo als einer der Mitfavoriten in die Saison gestartet ist.

3.) Okay, das ist hart gegenüber Patrick Mahomes :-)

(Glaubt ihr, dass die Chiefs in den Playoffs die Kurve kratzen oder ist das ein nachhaltigeres Problem?)

4.) Letzte Woche könnte man auch als "t.e.r.m.i."-Umfrage bezeichnen, ging es doch um seinen Lieblingsspieler Justin Fields und was die Chicago Bears nach Saisonende mit ihm machen sollten.

In dieser Abstimmung ging es unheimlich eng zu, was zeigt, vor welch kniffliger Entscheidung die Bears stehen, sollten sie wie erwartet den Nummer-1-Pick von Carolina erben. Das Ergebnis:

"Nach unten traden" - 37 Prozent

"Justin Fields behalten und andere Position draften" - 33 Prozent

"Justin Fields traden und QB draften" - 30 Prozent

Es ist wirklich schwierig - ich weiß aber, was ich nicht machen würde: Fields behalten und an Nummer 1 eine andere Position als QB nehmen. Warum? Ich denke, angesichts des verfügbaren Spielmacher-Talents in diesem Draft würde man bestimmt ein verzweifeltes Team finden, das man ähnlich ausnehmen könnte wie 2023 die Carolina Panthers, wenn man nach unten tradet.

Genau diese potenziellen Stars würden mich jedoch dazu veranlassen, mich von Fields per Trade zu trennen (und das könnte sehr wohl durchaus ergiebig sein) und es mit Caleb Williams, Drake Maye oder Jayden Daniels versuchen.

Fields hat nicht genügend überzeugt, um dieser Versuchung zu widerstehen und ihn vor allem bald teuer per anstehender Vertragsverlängerung zu bezahlen. Dann lieber der nächste Rookie-Contract, auch wenn die QB-Jungstars ein wenig zur Lotterie wurden, wie wir letztens Festgestellt haben.

An einem Abnehmer für Fields sollte es nicht mangeln (es gibt derzeit genügend Franchises mit verzweifelter QB-Situation), oder wie "t.e.r.m.i." letzte Woche meinte: "Man sollte Fields noch eine Chance geben, vielleicht funktioniert er woanders besser!"

Diese Wahrscheinlichkeit erachte ich nicht einmal als gering.

 

Will irgendjemand die AFC South gewinnen? Niemand?!

Dass alle drei Aspiranten auf den Division-Sieg in Week 16 die Steilvorlagen der Konkurrenz nicht nutzen konnten, ist aus ihrer Sicht dann doch recht ärgerlich. Uns beschert es aber immerhin ein extrem spannendes Finish, stehen doch Jacksonville, Indianapolis und Houston jeweils bei einer Bilanz von 8-7.

Die Umfrage der Woche lautet daher, wer sich in der Bernhard-Raimann-Division durchsetzt - als keine Orientierungshilfe das jeweilige Restprogramm:

Jacksonville: Panthers (h), Titans (a)

Indianapolis: Raiders (h), Texans (a)

Houston: Titans (h), Colts (a)

So, und bevor ihr jetzt hoffentlich alle aufs Abstimmungs-Knopferl drückts, wünsche ich euch allen einen guten Rutsch und ein tolles neues Jahr!



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