Wembanyama verliert NBA-Final-Debüt gegen Knicks
Die San Antonio Spurs unterliegen den New York Knicks in Spiel eins der NBA-Finals vor heimischem Publikum.
Die New York Knicks legen in Spiel eins der NBA-Finals mit einem 105:95-Auswärtssieg gegen die San Antonio Spurs vor.
Spurs-Topstar Victor Wembanyama erzielt in seinem Finaldebüt 26 Punkte, muss aber hart dafür arbeiten – er verfehlt 15 seiner 21 Würfe aus dem Feld, einige davon treffen sogar die Oberseite der Backboards, und sieht sich dem Spielverlauf nach langen Wellen von New Yorker Verteidigern gegenüber.
Auf Knicks-Seite überzeugt vor allem Jalen Brunson mit 30 Punkten, Karl-Anthony Towns Jr. steuert neben 18 Punkten auf zwölf Rebounds und vier Assists bei.
Die letzten elf Punkte des Spiels gehen jedoch an die Gäste aus New York, die damit Spiel eins für sich entscheiden.
Wembanyama kritisiert eigene Leistung
"Ich war heute Abend schlecht", sagt Wembanyama. "Es ist nicht komplizierter als das."
"Ich würde sagen, dass er sich definitiv selbst zur Rechenschaft zieht", sagt Spurs-Trainer Mitch Johnson. "Ich erwarte, dass er aus dem heutigen Spiel viel lernen und mit einem guten Ansatz in Spiel 2 gehen wird."
Das gab es schon öfter für Wembanyama und die Spurs. Sie verloren den Heimvorteil gegen Portland in Runde 1, bevor sie die letzten drei Spiele dieser Serie gewannen, verloren erneut den Heimvorteil gegen Minnesota in Runde 2 nach dem Verlust von Spiel 1 und hatten nicht einmal den Heimvorteil gegen Oklahoma City in den Western Conference Finals – eine Serie, in der San Antonio 2:1 und 3:2 im Rückstand lag, bevor sie siegten.
Andererseits spielen sie gegen ein Knicks-Team, das seit April nicht mehr verloren hat. Und es ist jetzt Juni. New York hat seine letzten zwölf Spiele gewonnen.