Endstand
97:93
31:28, 25:16, 23:28, 18:21
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Pöltl und Raptors nur knapp von Celtics bezwungen

In Boston gibt es für die Toronto Raptors und NBA-Export Jakob Pöltl nichts zu holen.

Pöltl und Raptors nur knapp von Celtics bezwungen Foto: © getty

Nach zuletzt zwei Siegen en suite müssen die Toronto Raptors in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag bei den Boston Celtics eine knappe 93:97-Niederlage hinnehmen.

Jakob Pöltl erzielt dabei zehn Punkte sieben Rebounds und zwei Assists. Der gebürtige Wiener steht 22:39 Minuten am Court. 

"Harte Niederlage in Boston", kommentierte Pöltl das 93:97. "Wir haben uns im zweiten Viertel (16:25, Anm.) ein zu tiefes Loch gegraben und hatten im zweiten Spiel innerhalb von zwei Tagen zu müde Beine."

Im zweiten Viertel erspielt sich Boston einen zwölf Punkte Vorsprung. Dieser schmilzt jedoch zunehmend im folgenden Abschnitt. Trotz eines Ausgleichs der Raptors im finalen Viertel lässt sich Boston nicht von der Siegerstraße abdrängen. Der Tabellenzweite der Eastern Conference hält Pöltl und Co. auf Distanz und fährt schließelich einen knappen Sieg ein.

Bulls als möglicher Play-in-Gegner

Top-Scorer der Celtics ist Malcolm Brogdon, der 29 Punkte, fünf Rebounds und drei Assists verzeichnet. Bei den Raptors ist einmal mehr Pascal Siakam Bester am Score-Sheet.

Der Grunddurchgang hält noch zwei Spiele für die Raptors bereit. Am kommenden Samstag müssen Pöltl und Co. ein weiteres Mal in Boston ran, ehe es die Raptors am Sonntag mit den Milwaukee Bucks, dem NBA-Leader, zu tun bekommen.

Weil die Atlanta Hawks 134:116 gegen die Washington Wizards gewannen, zeichnet sich ab, dass Pöltl und Kollegen die reguläre Saison auf Platz neun im NBA-Osten beenden werden. Der Gegner in der ersten Play-in-Runde wären somit die Chicago Bulls, die sich den ohne Superstar Giannis Antetokounmpo angetretenen Milwaukee Bucks mit 92:105 geschlagen geben mussten. Die Auswahl aus Wisconsin geht somit definitiv als Nummer eins ins Play-off.

Die Los Angeles Lakers unterlagen den LA Clippers trotz 33 Punkten von LeBron James 118:125. Sie verpassten somit die Chance, den Stadtrivalen zu überholen. Die von Norman Powell mit 27 Zählern angeführten Clippers blieben zum elften Mal hintereinander im Derby siegreich. Die Dallas Mavericks wahrten dank eines 123:119 gegen die Sacramento Kings ihre Chancen auf das Play-in. Für die in der Western Conference weiterhin elftplatzierten Texaner waren Kyrie Irving (31 Punkte) und Luka Doncic (29) die besten Werfer.


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