Hamilton erwartet beinharten Kampf mit Ferrari

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Nach den ersten beiden Formel-1-Rennen der neuen Saison spricht vieles für ein packendes WM-Duell zwischen Lewis Hamilton und Sebastian Vettel.

Der Brite fand im Reich der Mitte die passende Antwort auf den Auftaktsieg des Deutschen - damit liegen beide punktegleich an der Spitze der Fahrer-WM.

Hamilton ist von der neuen Spannung in der Königsklasse äußerst angetan. "Das wird eine der engsten Saisonen, wenn nicht die engste", blickt der Mercedes-Pilot dem weiteren Verlauf des Jahres freudig entgegen.

Hamilton sieht sich aber für einen langen und nervenzehrenden Kampf um den Titel gerüstet: "Ich habe damit Erfahrung und freue mich darauf. Ferrari macht einen tollen Job und es ist schön, dass wir beide Druck machen."

Die wiedererstarkten Italiener geben Hamilton zusätzliche Kraft. Nach dem Rennen in Melbourne fühlte er noch einen "brennenden Schmerz" und versprach seinem Kontrahenten, zurückzuschlagen. Genau so kam es auch.

Hamilton: "Genau dafür lebe ich!"

"Ich kann gar nicht genug betonen, wie viel Spass das macht. Die Autos schauen besser aus, sie machen mehr Freude zum Fahren, dazu kommt das Duell mit Vettel. Das macht wirklich Laune für den weiteren WM-Verlauf. Ich erwarte einen beinharten Kampf mit Ferrari, und genau dafür lebe ich, besser könnte es gar nicht sein"

Wie es sich anfühlt, die WM extrem knapp zu gewinnen und zu verlieren, hat der dreifache Weltmeister schon erlebt. 2007 verpasste Hamilton den Titel um einen Punkt, 2008 holte er ihn sich in der letzten Runde.

Aus der Niederlage gegen Nico Rosberg im Vorjahr scheint der 32-Jährige gestärkt hervorzugehen. Die wetterbedingt schwierigen Bedingungen in China brachten ihn zu keinem Zeitpunkt aus dem Konzept. "An schwierigen Tagen willst du niemand anderen als Lewis im Auto haben. Das haben wir schon im vergangenen Jahr in Monaco gesehen, er ist ein Garant für eine außergewöhnliche Leistung", lobt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff seinen Schützling in den höchsten Tönen.

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Obwohl es für den Sieg nicht gereicht hat, reist auch Vettel hochzufrieden aus China ab. Der Einsatz des Safety Cars, das wegen des Unfalls von Sauber-Pilot Antonio Giovinazzi ausrücken musste, machte seine Hoffnungen auf einen erneuten Triumph zunichte: "Wir waren mutig genug, früher als alle anderen an die Box zu gehen. Das hat auch gut funktioniert. Als die Reifen angefangen haben zu arbeiten, kam das Safety-Car raus."

Vettel-Ansage: "Wir sind die Schnellsten!"

Vettel fiel auf Platz sechs zurück, kämpfte sich aber beherzt nach vorne und zeigte spektakuläre Überholmanöver gegen Kimi Räikkönen, Daniel Ricciardo und Max Verstappen. "Das Safety Car war Pech. Aber wir sind die Schnelslten. Mann, die Schnellsten! Nächstes Mal gewinnen wir!", funkte Vettel an die Box.

Er weiß, schon kommenden Sonntag in Bahrain kann es wieder anders aussehen. Hamilton ist gewarnt und erinnert an die Reifenprobleme in Australien: "Bahrain ist meist ein warmes Rennen und Ferrari ist sehr gut bei heißen Bedigungen. Wenn die Temperaturen steigen läuft es bei uns noch nicht ideal, wie das erste Rennen gezeigt hat." Die aktuelle Wetter-Prognose für Bahrain sagt sowohl am Samstag als auch am Sonntag Temperaturen über 30 Grad voraus.

Bei der Fahrer-Pressekonferenz gibt sich Vettel im Hinblick auf das Wüsten-Rennen vorsichtig optimistisch: "Ich glaube, wir können Mercedes fordern. Sie sind sehr stark und haben ein tolles Package. Aber wir müssen auf uns selbst schauen und noch viele Dinge besser machen."

Wenn das Sieg-Pendel weiter in dieser Manier in die eine und andere Richtung ausschlägt, steht einem spannenden WM-Duell jedenfalls nichts im Wege.

Textquelle: © LAOLA1.at

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