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Formel-1-CEO Domenicali: "Punkte in jeder Session"
Formel-1-CEO Stefano Domenicali hat eine neue Idee eingebracht, die Königsklasse für Fahrer, Teams und Fans noch attraktiver zu machen.
Der ehemalige Ferrari-Teamchef hat gegenüber der italienischen "Corriere della Sera" einen neuen Vorschlag eingebracht, jene Wochenenden, die nicht das Sprint-Rennen im Programm haben, mit zusätzlichen Punkten in den Freitagstrainings künstlich aufzublasen.
"An einem normalen Rennwochenende, wenn am Freitag erstes und zweites Freies Training gefahren werden, sollte es in jeder Session zusätzliche Punkte geben", festigt der Italiener seinen Gedankengang und blickt zusätzlich auf den Samstag.
"Es könnte Einzelzeitfahren oder eine Qualifikation für ein Samstagsrennen, das kürzer ausfallen könnte, anstelle des dritten Freien Trainings geben. Vielleicht können wir das mit einer umgekehrten Startaufstellung verbinden." Auch für jene Samstagsrennen soll es Punkte geben. Ob die Puntkeausschüttung wie bei einem bisherigen Sprintrennen ausfallen soll, lässt der Formel-1-Chef nicht durchblitzen.
Die Idee des "Reverse Grid" gab es in der Vergangenheit bereits. Unter anderem Mercedes-Teamchef Toto Wolff als auch Fahrer wie Lewis Hamilton und Sebastian Vettel hatten sich gegen diese Idee gestellt. Dennoch beharrt Domenicali: "Viele sagen (zum Reverse Grid, Anm.) 'nein', aber wir haben bereits einige Male gesehen, wie es das Rennen durch mehr Überholmanöver attraktiver macht. Wir haben das Bedürfnis, es zu probieren."