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NEWS
Horner übt scharfe Kritik an neuer Bouncing-Regel
Red-Bull-Teamchef Christian Horner fürchtet einen zu großen Eingriff seitens der FIA durch die neue "Bouncing"-Richtlinie.
Die FIA hat ihre Pläne, das Bouncing mit Hilfe von Messungen vertikaler Fahrzeugschwankungen in den Griff zu bekommen, auf den Grand Prix von Frankreich verschoben. Die geplante Regel kommt vor allem bei Red-Bull-Teamchef Horner nicht gut an, er betitelt den neuen Weg als "gefährlich".
Der Engländer fürchtet, dass der Welt-Automobilverband zu viel Einfluss auf die Setups der Fahrzeuge nehmen könnte. Bei der Pressekonferenz im Rahmen des Grand Prix von Großbritannien (16 Uhr im LIVE-Ticker>>>) erklärt der 48-Jährige: "Wenn man es von einem puristischen Standpunkt aus betracht, ist es nicht ideal. Denn es hat den Anschein, dass die FIA mehr Einfluss bekommt, um zu diktieren, wie das Setup auszuehen hat."
Grenzwerte bei Schwankung sorgen für Ärger
Horner führt weiter aus: "Ab welchem Punkt sagt die FIA, das man den Heckflügel umstellen oder eine bestimmte Fahrzeughöhe fahren muss? Das ist ein gefährlicher Weg, den wir damit bestreiten." Zwar habe er Verständnis dafür, dass aus Sicherheitsgründen diese Maßnahme getroffen wurde, doch die entsprechende Metrik sei "viel zu kompliziert" gestaltet.
Dem stimmt auch Williams-Amtskollege Jost Capito bei, der mahnt: "Der Vorschlag ist viel zu kompliziert. Wir müssen einfachere Lösungen finden, die es dem Team erlauben, am Setup zu arbeiten und trotzdem das Reglement zu erfüllen", wie "Motorsport-Total.com" zitiert.
Mit der neuen Bouncing-Regelung ist festgesetzt, zwischen welchen Werten das Rennauto vertikal schwanken darf. Bei einer Überschreitung dieser droht dem entsprechenden Fahrer eine Disqualifikation, was sich in der Fahrer- und auch Konstrukteurs-Weltmeisterschaft im Zweifel bitter bemerkbar machen könnte.